Anrainer besorgt

Rätsel um Mega-Baustelle in Pichling gelöst

Hat der Grillzone und dem Durchreiseplatzl für Sinti und Roma etwa das letzte Stündlein geschlagen? Wird mitten im Grünen ein neuer Firmenkomplex hochgezogen? Fragen, die sich besorgte „Krone“-Leser, die in den letzten Tagen bei der Fläche beim Pichlinger See vorbeigefahren sind und schwere Baumaschinen auffahren sahen, stellten. Doch es ist alles halb so schlimm

Unzählige „Leser hatten in den letzten Tagen in der „Krone“-Redaktion angerufen. „Was wird dort gebaut?“, „Nach der Aufregung rund um den Stadionstandort bekommen wir jetzt doch ein neues Gebäude vor die Nase gesetzt?“, Mitten im Grünen wird alles dem Erdboden gleich gemacht, was ist da los?“ Nur einige der Fragen der besorgten Anrufer.

Unspektaktuläre Erklärung
Wir bringen nun Licht ins Dunkel. Gleich vorweg: Obwohl die Baustelle am Areal enorme Ausmaße annimmt, ist die Erklärung dafür wohl für die meisten eher unspektakulär. Das Sickerbecken des Tödlinger Bachs, der von St. Florian kommend unter der Westautobahn Richtung Pichlinger See fließt, wird auf den neuesten Stand der Technik herangeführt. Diese Renaturierung dient der Grundwasser-Anreicherung und soll verhindern, dass an dieser Stelle ein Ausbau des Kanalsystems notwendig wird.

Martin Heindl, Leiter Kanalplanung und -bau der Linz AG: „Wir sind schon relativ weit. Je nach Wetterlage sollten wir mit den Bauarbeiten bis längstens Weihnachten fertig sein. Mit der Bepflanzung wird bereits wieder begonnen. Wir werden nun auch noch einen Biologen hinzuziehen, um der Frage auf den Grund zu gehen, ob es nicht vielleicht möglich wäre, an den Böschungsrändern ein Biotop mit seltenen Pflanzen anzulegen.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 20. Oktober 2020
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