Reißende Fluten

Heftig! Video aus NÖ zeigt Ausmaß des Unwetters

Im Niederösterreich sind bei den Unwettern am Samstag kleine Bäche zu reißenden Flüssen geworden. In manchen Ortschaften im Zentralraum war die Rede davon, dass „historische Unwetter“ niedergegangen seien. Einer der Hotspots war dabei die Marktgemeinde Spitz in der Wachau (siehe Video oben). 

Im gesamten Bundesland Niederösterreich waren mehr als 1000 Helfer aufgeboten. Von den etwa 700 Einsätzen entfielen allein 500 auf die Bezirke Melk und St. Pölten. Auch sieben Katastrophenhilfszüge rückten aus. Den Einsatzkräften zufolge hatte die Sierning im Mostviertel zwischenzeitlich einen Wasserstand von 3,5 Metern erreicht.

Aufräumarbeiten werden bis Montag andauern
Mehr als 700 Notfälle mussten die Einsatzkräfte bisher abarbeiten. Man gehe davon aus, dass die Aufräumarbeiten auch am Montag noch andauern werden. Zu diesem Zweck werden weitere Katastrophenhilfszüge aus den benachbarten Bezirken in die überschwemmten Gebiete entsandt. Diese schweren Unwetter hätten wieder einmal gezeigt, dass die millionenteuren Investitionen des Landesfeuerwehrverbandes in eine Vielzahl an Großpumpen und Notstromaggregaten ein richtiger Schritt waren, hieß es.

Aufgrund der personellen Stärke mit fast 100.000 Mitgliedern seien auch bei dieser Katastrophe genügend Reservemannschaften der Feuerwehren zur Bewältigung aller Aufgaben zur Verfügung gestanden, wurde seitens des Landesfeuerwehrkommandos betont. Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) machte sich am Sonntag mit Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und den Bezirkshauptmännern ein Bild der Lage, um die überregionale Hilfe zu koordinieren.

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