Vorname oft Kriterium

Opfer von Trickbetrügern haben noch Festnetz

Kärnten
06.08.2020 06:45
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka

Nahezu täglich schlagen Telefonbetrüger in Kärnten zu: Sie versuchen, entweder mit dem „Unfall-“ oder dem „Neffentrick“ abzukassieren, suchen ihre Opfer nach bestimmten Kriterien aus: Alle haben ein Festnetztelefon und ältere Vornamen. Dies deute nämlich auf ältere Personen hin, die leichter zu überrumpeln seien.

Chefinspektor Walter Ofner vom Landeskriminalamt kennt die Masche der Täter: „Sie arbeiten mit dem Element der Überraschung. Beim Neffentrick geben sie vor, ein Verwandter oder alter Bekannter zu sein, verwickeln die Opfer ins Gespräch und stellen dann Geldforderungen. Beim Unfalltrick verängstigen sie Menschen mit schlechten Nachrichten.“ Bei diesem Polizeitrick setzen sie vor allem auf die Autoritätshörigkeit der Opfer, um sie zu überzeugen.

Ältere Personen sind Zielgruppe
Betroffen sind ausnahmslos ältere Menschen mit althergebrachten Vornamen und Festnetztelefon. „Haben sie wenig Familienanhang, sprechen sie besonders leicht auf Mitleidsmaschen an“, so Ofner: „Auffällig ist, dass Österreicher anfälliger für Betrügereien sind als Deutsche. Mit mehr Kontakt zu älteren Familienmitgliedern könnte man solche Abzocken oftmals vermeiden. Warnen sie Verwandte!“

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