03.08.2020 17:17 |

2,8 Meter Spannweite

Forscher entdecken im Allgäu Riesenkranich-Schädel

In Deutschland haben Forscher den Schädel eines Riesenkranichs gefunden. Bei dem Fossil, das in der Tongrube Hammerschmiede bei Pforzen im Allgäu entdeckt wurde, handle es sich um den frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa, teilte die Universität Tübingen am Montag mit.

Die neu entdeckte Art stehe möglicherweise am Beginn der Evolution der Echten Kraniche. Das Tier dürfte demnach der größte Vogel zu Lebzeiten von „Udo“ gewesen sein - einem zweibeinigen Menschenaffen, dessen Fund in der Hammerschmiede im vergangenen Jahr Annahmen zur Evolution des aufrechten Gangs infrage gestellt hatte.

Knapp drei Meter Flügelspannweite
Der Kranich, der vor rund elf Millionen Jahren gelebt habe, sei 1,75 Meter groß gewesen und habe Flügelspannweiten bis zu 2,80 Meter besessen, sagte Gerald Mayr vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt.

Vogel lebte offensichtlich am Süßwasser
Der Schnabel des Vogels deutet laut Grabungsleiter Thomas Lechner darauf hin, dass der Riesenkranich an offenem Süßwasser lebte. Solche Lebensräume seien damals im Allgäu vorherrschend gewesen. Über ihre Analysen berichten die Forscher im Fachmagazin „Journal of Ornithology“.

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