02.08.2020 17:17 |

Corona-Verstöße

Sexpartys in Hamburg von Polizei beendet

Wegen massiver Verstöße gegen die staatlich verordneten Corona-Auflagen hat die Hamburger Polizei in der Nacht auf Sonntag sowohl eine Fetisch- als auch eine Swinger-Party beendet. Laut einem Sprecher der Exekutive hätten im Keller einer Sexboutique auf der Reeperbahn etwa 65 teils in Lack und Leder gekleidete Menschen gefeiert.

Bei lautstarker Musik vom DJ und mit Lichtorgel und Nebelmaschine sei auch getanzt worden. Viel zu viele Menschen hätten sich auf zu engem Raum befunden. „Die Luft war stark verbraucht“, sagte der Sprecher. Der Besitzer der Boutique im Stadtteil St. Pauli widersprach und betonte gegenüber bild.de: „Da fand nichts statt, was nicht erlaubt ist, alles unter strenger Beachtung der Hygiene-Vorschriften.“ Außerdem seien lediglich 50 Gäste zugegen gewesen, die sowieso schon hätten gehen wollen.

„Sexuell offene Veranstaltung“
Im Hamburger Bezirk Bergedorf sei über Facebook unter dem Motto „Your Pride Fuck is not cancelled“ offenkundig zu einer Sexparty aufgerufen worden. Sogar einen Shuttle-Service vom S-Bahnhof Tiefstack habe es gegeben. Als die Polizei einem Shuttlebus gefolgt sei, hätten die Beamten in einem leer stehenden und nach außen abgedunkelten Firmengebäude mehrere Dutzend teils leicht bekleidete Gäste angetroffen.

Es habe sich um eine „sexuell offene Veranstaltung“ mit Separees und ausliegenden Kondomen gehandelt. Außerdem sei getanzt worden. In beiden Fällen seien Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.

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