Drama im Mühlviertel

Eltern versuchten verunglückten Sohn anzurufen

Leander ist tot! Für die Eltern und Geschwister des 17-jährigen Burschen aus Arnreit brach am Freitag die Welt zusammen. Am Vorabend hatte er sich noch verabschiedet, war mit seiner Motocross-Maschine zu einem Freund aufgebrochen, kam aber nie an. Er war am Weg gestürzt, wurde erst am Vormittag gefunden.

Am Donnerstagnachmittag hatte sich der junge Mühlviertler daheim „abgemeldet“, war mit seinem nicht zum Verkehr zugelassenen KTM-„Gatschhüpfer“ zu einem Freund aufgebrochen. Auf einem privaten Forstweg in seinem Heimatort dürfte er - so die spätere Unfallrekonstruktion der Polizei - beim Bergauffahren die Kontrolle über sein Motorrad verloren haben. Der Bursch, der schon seit mehreren Jahren mit dem Motorrad unterwegs und damit erfahren war, stürzte, wurde über die Maschine und eine steile Böschung hinuntergeschleudert. Dort blieb Leander tödlich verletzt liegen.

Eltern dachten, er schlafe bei Freund
Als Leander G. in der Nacht nicht nach Hause kam, versuchten seine Eltern und Geschwister, ihn am Handy zu erreichen. Sie riefen immer wieder an, doch der 17-Jährige hob nicht ab. Da er gesagt hatte, dass er zu einem Freund fahren wolle, dachten die Angehörigen, dass er dort übernachten werde, erstatteten keine Vermisstenanzeige.

Polizei stand vor der Tür
Doch dann stand am späten Freitagvormittag die Polizei vor der Tür, mit den schlimmsten Nachrichten, die sich Eltern vorstellen können. Sie mussten die Familie informieren, dass Leander tot aufgefunden worden war. Beim Nordic-Walking hatte ein Mühlviertler am Forstweg das herrenlose Motorrad entdeckt und dann Leander gefunden. Auch der Notarzt konnte nur noch dessen Tod feststellen.

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Dienstag, 11. August 2020
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