27.07.2020 17:52 |

„Konstruktiver Weg“

Kurzarbeitsmodell: Sozialpartner noch nicht einig

Gewerkschaft und Wirtschaftskammer haben sich noch nicht auf die ab September geltenden Kurzarbeits-Modalitäten geeinigt. Die Verhandlungen laufen noch, am Mittwoch sollen Ergebnisse präsentiert werden. Laut Wirtschaftskammer gibt es eine „maximale Übereinstimmung“, dass auch das künftige Kurzarbeitsmodell für die weiterhin stark betroffenen Branchen ähnlich attraktiv sein muss wie das aktuelle.

„Es wäre irrational, das Modell zu verschlechtern und dadurch die betriebswirtschaftlich bedingte Trennung von Mitarbeitern zu befeuern“, so Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Man brauche weiterhin „ein unbürokratisches und missbrauchssicheres Modell, das gleichzeitig maximale Unterstützung für Betriebe und Arbeitnehmer“ bringe.

„So viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten“
Der ÖGB sieht die Verhandlungen auf „einem konstruktiven Weg“. Das Ziel sei, „weiterhin so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten und den Betroffenen Planungssicherheit zu geben“, hieß es von der Gewerkschaft.

Gewerkschafter und Wirtschaftskammer-Vertreter feilen seit Wochen an einem neuen Corona-Kurzarbeitsmodell. Nach einer Einigung durch die Sozialpartner muss die Bundesregierung noch zustimmen. Zuletzt hieß es aus Verhandlerkreisen, das Nachfolgemodell zur Kurzarbeit, die im September ausläuft, dürfte weniger großzügig werden als das aktuelle.

Die Arbeitgeberseite drängt auf eine Fortbildungspflicht für Arbeitnehmer in der Zeit, wo aufgrund der Kurzarbeit nicht gearbeitet wird. Die Arbeitnehmervertreter wollen, dass je nach Verdiensthöhe weiter 80 bis 90 Prozent des Gehalts ausbezahlt werden.

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