Ex-F1-Boss poltert

Ecclestone: „Schwarze oft rassistischer als Weiße“

Formel 1
26.06.2020 13:35
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Schwarze seien oft rassistischer als Weiße. Und es sei „total dumm“, Statuen zu demontieren. Ex-F1-Zampano Bernie Ecclestone knipst sich jüngst wieder mit deftiger Wortwahl ins Rampenlicht.

Er habe keinen (wissenschaftlichen) Beleg für die These, sagt Ecclestone im CNN-Interview. Aber seine Erfahrung zeige es ihm eben: Schwarze seien oft rassistischer als Weiße. Thema abgehakt? Nicht ganz. Ecclestone legt nach. Im Zuge der „Black Lives Matter“-Bewegung diverse Statuen zu demontieren, sei „total dumm“, meint der Ex-Formel-1-Macher. Stattdessen sollten Schüler mehr Geschichte gelehrt bekommen, um die Hintergründe besser einordnen zu können.

Ecclestones Rezept: „Die Statuen hätten dort bleiben sollen, wo sie waren. Die Lehrer hätten mit Kindern hingehen sollen und ihnen erklären, warum die dort stehen und wie falsch es war, was sie getan haben.“

Von Hamilton überrascht
Von Lewis Hamilton zeigt sich Ecclestone überrascht. Der britische F1-Champion hatte vergangene Woche öffentlich von rassistischen Anfeindungen gegen seine Person erzählt, unter anderem in Form eines Zwischenfalls in Spanien in Jahr 2008. Ecclestone: „Ich bin überrascht, dass Lewis das mitgenommen hat. Das hätte ich nie gedacht. Ich dachte, das prallt an ihm ab. Aber es tut mir sehr leid für ihn, wenn es ihn getroffen hat.“

Hamilton hatte sich zuletzt als prominenter Fürsprecher der „Black Live Matter“-Bewegung profiliert. Der Tod von George Floyd habe in ihm und vielen anderen Menschen einen tiefen Schmerz, Pein und Frustration ausgelöst.

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