Nach 0:1-Niederlage

Rapid hadert: „Jetzt stehen wir wie Deppen da“

Rapids Siegeslauf endete mit klassischem Selbstfaller gegen Hartberg. Vor dem Hit gegen Salzburg am Mittwoch beträgt Rückstand jetzt wieder sechs Punkte. Trainer Didi Kühbauer hat kaum Alternativen - irgendwie will Rapid noch Platz zwei retten. Und ist sich dennoch bewusst: „Jetzt stehen wir die Deppen da.“

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Vor dem Anpfiff sorgte ein sexistisches Fan-Transparent vor dem leeren Block West für Aufregung. „Das ist nicht zu tolerieren, das entspricht nicht unserem Leitbild“, musste sich Sportchef Zoki Barisic auf Sky rechtfertigen. Das Spruchband wurde zwar dann wieder abgenommen, aber den hausgemachten Ärger hätte sich Rapid ersparen können.

„Nicht effizient genug“
So wie auch das 0:1 gegen Hartberg! „Wir waren nicht effizient genug, wir hatten die Chancen, wir sind selbst schuld, stehen jetzt wie Deppen da“, haderte Kapitän Schwab. Zumal Hartberg gestern genauso „humorlos“ agierte wie Rapid beim 1:0 gegen den LASK. Ein Geschenk - das war’s!

„Klassischer Selbstfaller“
Damit ist der grüne Siegeszug nach vier „Dreiern“ in Folge entgleist: „Fußball ist halt nicht normal. Wir hätten die Partie vor der Pause entscheiden müssen. Das war ein klassischer Selbstfaller“, so Didi Kühbauer. Dass Salzburg patzte, daheim „nur“ einen Punkt gegen Wolfsberg holte, tat da nur bedingt weh. „Wir hätten den Abstand verringern können, dann wäre es vielleicht noch interessanter geworden“, so Kühbauer mit Blick auf den Hit am Mittwoch. Jetzt sind es sechs (aufgrund der Tordifferenz eigentlich sieben) Punkte Rückstand - im nur noch theoretischem Titelduell.

Zehn Ausfälle
Das weiß auch Kühbauer: „Salzburg hat die höchste Qualität, lässt sich das nicht nehmen, sie haben andere Sorgen als wir.“ Denn Rapid fehlten gestern zehn Spieler, davon sieben Stützen - das ist kaum zu kompensieren. Auch wenn die Jungen, vo allem Demir, brav spielten.

So gilt es für Rapid jetzt nur noch, Platz zwei irgendwie ins Ziel zu retten. Der LASK ist bereits wieder auf vier Punkte dran.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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