11.06.2020 14:15 |

Fußball

Grödig und Anif: Großer Traum vom FC Untersberg

In seiner Karriere ist Grödig-Kapitän Lukas Schubert schon zweimal mit Trainer Heimo Pfeifenberger von der Regionalliga in die 2. Liga aufgestiegen. Trotz der Rückkehr von Salzburgs Fußball-Ikone scheint ein drittes Mal derzeit in weiter Ferne - außer es kommt zur Kräfte-Bündelung mit dem Erzrivalen Anif. Schubert: „Man sollte das Kirchturm-Denken hinter sich lassen.“

Mit der Heimholung von Heimo Pfeifenberger als Trainer und sportlicher Leiter ging ein Ruck durch den SV Grödig. Das merkt auch Kapitän Lukas Schubert. Der zwar beim ehemaligen Bundesligisten noch nicht verlängert hat, aber in guten Gesprächen steht.

Jedenfalls war auch für ihn die Rückkehr auf den Platz nach der Corona-Pause (wenn auch nur im Kleingruppentraining) „ein extrem schönes Gefühl“. Wie das Wiedersehen mit Pfeifenberger selbst. „Ich bin zweimal mit Grödig von der Regionalliga in die 2. Liga aufgestiegen, beide Male war Heimo Trainer“, erinnert sich der mittlerweile 30-Jährige zurück. Der nach fast zweijähriger Pause nach einer Herzmuskel-Entzündung noch als Legionär in Irland und in den USA seinen Fußball-Traum lebte. Und nun aber in der Heimat noch einmal so richtig angreifen will.

Es gab zuletzt schon Annäherungen

Noch einmal ein Profitraum mit Grödig? Scheint derzeit in weiter Ferne. Aber möglicherweise ist im Hintergrund einiges im Gange. Auch „Schubi“ könnte sich eine Bündelung der Kräfte zwischen den Erzrivalen Anif und Grödig vorstellen. „Man sollte das Kirchturm-Denken hinter sich lassen, um etwas Großes zu schaffen“, sagt Schubert und erinnert, dass es zuletzt schon eine gute Zusammenarbeit zwischen Anif und Grödig gegeben hat - etwa bei der „Corona-Derby-Challenge“, die beiden Klubs je 5000 Euro einbrachte. Anif hat einst im ÖFB-Cup auch das quasi bundesligataugliche Grödiger Stadion benutzt.

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Ich will als Spieler jedenfalls noch einmal Vollgas geben.

Grödig-Kapitän Lukas Schubert

„Ich will als Spieler jedenfalls noch einmal Vollgas geben“, ist „Schubi“ motiviert. Er hofft für heuer auf einen Meisterschaftsstart mit September. In dieser Saison wird mit dem FC Pinzgau wohl nur ein Aufstiegskandidat vorhanden sein.

Vielleicht in der nächsten ein schlagkräftiger Klub aus Grödig und Anif? Der Traum vom FC Untersberg, gibt „Schubi“ zu, der lebt. Manager Haas hat stets betont, dass er allein den „Angriff 2. Liga“ nicht mehr wagen wird. Aber vielleicht mit einem ebenso ambitionierten Partner. Es würde Sinn machen.

Herbert Struber
Herbert Struber
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