26.05.2020 15:15 |

Kufstein

Trotz neuer Schutzwände ist Lärmpegel an A12 höher

Lärm macht bekanntlich krank! Die Landesregierung schnürte daher ein Lärmschutz-Forderungspaket. 100 Millionen Euro werden in Tiroler Lärmschutzwände investiert. Auch die Bevölkerung von Pfons, Wiesing und Kufstein soll entlastet werden. Aktuell herrscht aber eine starke Verunsicherung bei einigen Anrainern

Für die Bewohner der Kufsteiner Ortsteile Zell, Morsbach und Hippbichl ist es nämlich lauter als vor der Sanierung geworden. Sie fühlen sich daher von mehreren Seiten im Stich gelassen, wie Jürgen Votteler von der Bürgerinitiative sagt: „Zum einen von der EU mit der Forderung nach mehr ungehindertem Verkehr durch Tirol, zum anderen von der Asfinag, welche allem Anschein nach nur Eigeninteressen verfolgt.“

Politische Unterstützung erhofft
Wie Vertreter der Bürgerinitiative am Montag bei einem Pressegespräch erklärten, erwarten sie nun Hilfe seitens der Politik. Hierbei setzen sie auf die Grüne Kufsteiner Gemeinderätin Victoria da Costa, die morgen dem Gemeinderat einen Antrag vorlegen wird. Weiters wurde auch Umweltlandesrätin Ingrid Felipe über die Situation rund um die Autobahn informiert.

Asfinag nimmt Sorgen der Bürger sehr ernst
Asfinag-Regionalleiter Günter Fritz weist darauf hin, dass die Bauarbeiten über das Stadtgebiet von Kufstein noch bis Jahresende laufen, wobei mit der Verlegung neuester Deckasphalte schon begonnen wurde. Fritz betont, dass die Anliegen der Bürger sehr ernst genommen werden. Seitens Bürgermeister Martin Krumschnabel wird nach Fertigstellung des Projektes überprüft, ob die Planwerte mit den tatsächlichen Werten auch übereinstimmen, da diese niedriger als vorher sein müssen.

Hubert Berger, Kronen Zeitung

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