05.05.2020 16:55 |

Wiener Linien betonen:

„Sicherheit der Mitarbeiter liegt uns am Herzen“

„Die Sicherheit unserer Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen“, betonen die Wiener Linien, nachdem am Dienstag die Ergebnisse einer Untersuchung des Stadtrechnungshofes veröffentlicht worden waren. Demnach sei ein Anstieg an Übergriffen auf Mitarbeiter zu verzeichnen. Die Wiener Linien selbst bemerkten allerdings einen rückläufigen Trend.

Das Unternehmen verwies darauf, dass im Zeitraum von 2016 bis 2018 die Zahl der Fahrgäste um rund zwölf Millionen angestiegen sei, wohingegen die Zahl der Übergriffe nach Jahren aufgeschlüsselt rückläufig sei. 2016 seien 143 Vorfälle dokumentiert worden, 2018 140 Vorfälle. „Die Zahl der Übergriffe ist aufgrund der zahlreichen Maßnahmen, die das Unternehmen setzt, in den letzten Jahren rückläufig - und das obwohl immer mehr Menschen mit den Öffis unterwegs sind.“

Der Stadtrechnungshof hatte in Summe in diesem Zeitraum 341 Übergriffe durch Fahrgäste registriert und mit den Ergebnissen vorangegangener Überprüfungen verglichen. Dafür wurde der Zeitraum 2009 bis 2011 mit 273 solcher Taten herangezogen.

„Das sind 0,00002 Prozent“
„Jeder Übergriff ist einer zu viel! In den Jahren 2016 bis 2018 waren insgesamt rund 2,9 Milliarden Fahrgäste mit den Wiener Linien unterwegs. Im selben Zeitraum wurden 392 Übergriffe verzeichnet. Das sind 0,00002 Prozent. Bis auf wenige Ausnahmen halten sich die Fahrgäste also an die Regeln“, betonte eine Sprecherin der Wiener Linien am Dienstagnachmittag gegenüber krone.at.

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Bis auf wenige Ausnahmen halten sich die Fahrgäste an die Regeln.

Sprecherin der Wiener Linien

Jeder Übergriff wird angezeigt
Zudem wies das Unternehmen darauf hin, dass jeder Übergriff - egal, ob es sich um Beschimpfungen oder tätliche Angriffe handle - zur Anzeige gebracht werde. Die Verkehrsbetriebe unterstrichen in ihrer Stellungnahme außerdem: „Die Wiener Linien nehmen Übergriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr ernst und gehen aktiv mit dem Thema um.“ So seien zahlreiche Maßnahmen gesetzt worden, um für die Sicherheit der Mitarbeiter zu sorgen.

Dazu zähle unter anderem der Ausbau der Videoüberwachung, vermehrter Einsatz von Fahrzeugen mit Fahrerkabinen, Nachrüstung von Fahrzeugen mit Schutzwänden und flächendeckende Deeskalationstrainings. Zusätzlich würden laufend weitere Sicherheitsmaßnahmen gesetzt.

 krone.at
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