18.05.2020 14:55 |

Kleine Helfer

Mit Kindern Garten und Natur gemeinsam erleben

Beim Spielen im Matsch, Säen und Pflegen von Pflanzen und Beobachten von Vögeln und Insekten erleben Kinder, dass Menschen, Tiere, Pflanzen und Boden in der Natur ein Ganzes bilden und sie Teil dieses Lebensraums sind. Sie entdecken, wie Leben funktioniert, sammeln Kenntnisse über Ökosysteme und entwickeln ein Lösungsdenken, um die Herausforderungen zu meistern, die die Zukunft für die Kinder von heute bereithält. Natur und Garten lehren eben so einiges ...

Kinder lieben es, mit Erwachsenen gemeinsam etwas zu unternehmen - auch, wenn es nur ein kleiner Ausflug in die Küche oder den heimischen Garten ist. Dabei kann man nicht nur etwas lernen, es macht natürlich jede Menge Spaß und auch die Geschmacksnerven freuen sich: Aus Obst etwa lassen sich Marmelade, Sirup und Saft, Eis, Torten oder Kuchen herstellen oder es wird einfach direkt aus dem Boden, vom Baum und oder Strauch „gezupft“. Gemüse wird gesät und gepflanzt, liebevoll gepflegt, geerntet und schließlich gemeinsam zubereitet - ob gekocht, gedünstet, in Öl eingelegt, ...

Lehrmeister Garten
Beim Gärtnern sind Kinder viel an der frischen Luft und lernen, woher Früchte, Gemüse und Kräuter kommen, wie sie wachsen, wann man sie ernten kann, welche Teile man essen und was man daraus fertigen kann. Dabei schulen sie den Umgang mit Werkzeugen: mit dem Messer beim Schneiden, dem Kochlöffel beim Rühren, der Waage beim Wiegen.

Und natürlich lernen sie auch den Wechsel der Jahreszeiten kennen und Pflanzen, Bäume, Sträucher und Tiere zu bestimmen. Und bei kreativen Projekten können Sie sich austoben und selbst Experimente wagen. Dafür etwa gibt die Biologin Bärbel Oftring in Matsch und Möhren zahlreiche Tipps!

Damit Sie und Ihre Familie den Garten auch unbesorgt genießen können, ist es wichtig, Gefahrenquellen zu orten und diesen vorzubeugen.

Allgemeine Risiken im Garten 

  • Kinder sollten nie allein im Garten sein: Auch, da sie lernen müssen, dass man nur essen kann, was man genau kennt. Zwar sind nur die wenisten Giftpflanzen hochtoxisch, doch wegen der verlockenden Früchte gehören sie in keinen Garten mit Kindern. Dazu gehören etwa Goldregen, Seidelbast, Stechpalmen, Eisenhut.
  • Offene Wasserstellen (Pool, Teich, Regentonne): Zum Gießen eignet sich am Regenwasser am besten. Dieses wird gerne in Regentonnen gesammelt. Doch, Vorsicht: Achten Sie (durch Zudecken, Ausstiegshilfen etc.) - auch bei Teichen, Pools, Springbrunnen und Co. - darauf, dass diese für Kind und Tier nicht zugänglich sind. Holen Sie eventuell Expertenrat von Teich- und Poolbau-Spezialisten oder Zaun-Herstellern ein.
  • Umzäunung: Das Gartenparadies sollte umzäunt sein, da Hecken meist nicht genug Schutz bieten - es findet sich eben immer eine Lücke, durch die kleine Abenteurer durchschlüpfen könnten. Die ideale Höhe des Zauns beträgt zwischen ein und 1.4 Meter Höhe, der Zaun sollte keinesfalls spitz zulaufen und die Latten nicht zu weit auseinander stehen, damit kein Kind steckenbleiben kann.
  • Vergessen Sie auch nicht, eventuelle Kletterbäume zu sichern, herumliegende Gartengeräte im (stets versperrten Geräteschuppen) zu verstauen und Spielgerüste zu sichern - etwa durch weiche Spielmatten und regelmäßige Kontrollen (z. B. sitzen alle Schrauben noch fest, gibt es scharfe Kanten, etc.)

Da jeder Garten anders ist, treffen unsere Hinweise und Tipps nicht unbedingt auf die individuelle Situation in Ihrem Garten zu.

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Das Gewinnspiel ist vorbei, wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern! Die Gewinner werden persönlich verständigt.

Diese kindgerechten Naturführer begeistern Groß und Klein:

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