20.04.2020 12:01 |

Olympiazentrum Rif

„Mit riesiger Freude zurück im Training“

Am 13. März hatte das Olympiazentrum Rif letztmals geöffnet, ehe die Corona-Krise die Sportwelt lahm legte. Fünf Wochen später durften am Montag Vormittag die ersten Spitzensportler zurück an ihre Trainingsstätte. Den Auftakt machten die Ringer Simon Marchl und Markus Ragginger sowie die Triathleten Lukas Hollaus, Lukas und Philip Pertl sowie Günther Matzinger.

Montag, acht Uhr Früh: Die Triathleten Lukas Hollaus, die Brüder Lukas und Philip Pertl sowie Paralympics-Athlet Günther Matzinger durften im Sportzentrum Rif endlich wieder ins Wasser! „Für Triathleten war die Situation ja besonders schwierig. Sie konnten einen Teil ihrer Sportart ja in den letzten Wochen gar nicht ausüben, weil man draußen noch nicht schwimmen kann“, betonte Christian Schiefermüller, der sportliche Leiter des Olympiazentrums.

Gleichzeitig nutzten die Ringer Markus Ragginger, Simon Marchl und Bobfahrer Markus Glück gleich in der Früh die Kraftkammer, Glück zusätzlich auch die Leichtathletikhalle.

Und ab 10 Uhr freute sich nicht nur Paralympics-Sieger Thomas Geierspichler über das Rif-Comeback, sondern es schlugen in der European Tennis Base auch die ersten Tennisspieler wieder auf: Jakob Aichhorn und Arabella Koller. Ansonsten wird für ausgewählte Schützen auch noch die Schießhalle geöffnet.

Kraft und Co. frühestens nächste Woche

Noch etwas länger dauern wird es, bis auch die ÖSV-Asse wieder in Rif zu sehen sind. „Der ÖSV verlangt von jedem seiner Sportler einen negativen Corona-Test“, weiß Schiefermüller. Er rechnet damit, dass Überflieger Stefan Kraft und Co. frühestens nächste Woche kommen.

Aber bei jenen, die schon Montag da waren, war eine große Erleichterung zu spüren. „Die Sportler haben einfach eine riesige Freude, dass sie ihren Beruf wieder ausüben können. Sie wissen, dass das auch ein gewisses Privileg ist“, so Schiefermüller.

Seglerin Schöfegger durfte nicht ran

Der nicht alle Anfragen positiv erledigen konnte: So musste er Seglerin Laura Schöfegger wieder absagen, da sie noch nicht auf der Freigabeliste des Verbandes stand.

Zum Ablauf: Die Sportler trainieren maximal in Vierer-Gruppen, dazu kommt ein Trainer. Nach den zweistündigen Einheiten reinigen und desinfizieren die Athletinnen und Athleten die Trainingsgeräte selbst, ehe der nächste „Slot“ eintrifft. So haben sich für Montag Nachmittag etwa schon die Karateka Alisa Buchinger, Stefan Pokorny sowie Robin und Luca Rettenbacher angesagt.

Für die fünf Trainer des Olympiazentrums Rif, die an die 100 Sportler betreuen, waren die letzten Wochen ziemlich aufwändig. „Manche Athletinnen und Athleten mussten ihre komplette Saisonplanung ändern. Wir mussten die Trainings für zu Hause auf digitalem Weg neu aufbereiten, hatten eigentlich mehr zu tun als sonst“, betonte Schiefermüller.

Herbert Struber
Herbert Struber
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