20.03.2020 15:30 |

550 Passagiere an Bord

Drei Sondermaschinen holen Österreicher nach Hause

Drei Flugzeuge mit insgesamt 550 Österreichern an Bord waren am Freitag unterwegs nach Wien. Die Sondermaschinen aus Tunesien, den Malediven und Mauritius sollten zwischen dem Nachmittag und Abend in Schwechat landen. Auch eine vierte Maschine sollte bald in die Luft gehen. Sie würde vom Flughafen Teneriffa Süd mehr als 200 Passagiere in Richtung Wien fliegen, hieß es.

Ihre Rückreise antreten dürfen auch die 29 österreichischen Passagiere des Kreuzfahrtschiffes „AidaMira“, das seit Montag in Kapstadt fest hing. Vor kurzem habe die südafrikanische Regierung die Erlaubnis gegeben, dass die Gäste das Schiff verlassen dürfen, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Peter Guschelbauer.

Schiffsgäste warteten auf behördliche Genehmigung
Insgesamt befanden sich 1240 Passagiere an Bord. Trotz der negativen Corona-Testergebnisse von sechs Mitreisenden, die zunächst unter Verdacht standen, hatten die Österreicher und Deutschen auf eine behördliche Genehmigung warten müssen.

Kreuzfahrer kommen über Umweg nach Deutschland heim
Die Österreicher werden demnächst auf Flieger deutscher Airlines verteilt und nach Frankfurt oder München ausgeflogen, hieß es vonseiten des Außenministeriums. Von dort bestünde die Möglichkeit, mit der Bahn nach Österreich zu kommen.

Bereits am Freitagvormittag war ein Video aufgetaucht, dass zahlreiche Menschen bei der Passkontrolle am Flughafen Wien gezeigt hatte. Dabei wurden Stimmen laut, dass der Flughafen personell stark unterbesetzt sei.

Hinweis für Flugreisende: Pflicht zur Selbstquarantäne
Ein wichtiger Hinweis für alle Flugzeugrückkehrer nach Österreich: Seit Donnerstagmitternacht gilt für sie die Verpflichtung zur 14-tägigen Selbstquarantäne.

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