29.02.2020 11:21 |

Polizisten als Retter

Bub hörte in Kinderwagen nach Krampf zu atmen auf

Rasch zur Stelle sind zwei Polizistinnen gewesen, als kürzlich ein einjähriges Kind in Wien im Kinderwagen zu krampfen begann und zu atmen aufhörte. Passanten hatten wegen des reglosen Buben Alarm geschlagen - die beiden Frauen reagierten sofort und konnten den Einjährigen mit einer Herzdruckmassage retten.

Zum Vorfall kam es am Samstag vor einer Woche in der Pottendorfer Straße im Bezirk Meidling. Gegen 20.30 Uhr wurden die Beamtinnen der Polizeiinspektion Hohenbergstraße, die gerade auf Streife waren, von Passanten angesprochen. Diese schilderten von einem reglosen Kleinkind, das in einem Kinderwagen lag. Die Polizistinnen Julia und Katharina eilten sofort zum Ort des Geschehens.

„Kleinkindgerechte Herzdruckmassage“
Die Mutter berichtete, dass ihr einjähriger Sohn plötzlich zu krampfen begonnen hatte, und nun nicht mehr atme. „Die Beamten begannen unverzüglich mit einer kleinkindgerechten Herzdruckmassage“, schilderte Polizeisprecher Markus Dittrich am Samstag. Zur Rettungsaktion gesellte sich dabei auch eine zufällig vorbeikommende Ärztin hinzu.

Die Maßnahme zeigte wenig später Wirkung, „das Kind begann wieder selbstständig zu atmen“, berichtete Dittrich weiter. Die eintreffenden Helfer der Wiener Berufsrettung übernahmen die weitere Versorgung des Buben, er wurde im Anschluss ins Krankenhaus eingeliefert. Mittlerweile konnte der Einjährige wieder entlassen werden.

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