Sorge bei SP

Anfrage zu Infofluss zwischen Spitälern und Firma

Der „Krone“-Bericht zur Weitergabe von Daten über den Medikamentenverbrauch unserer Krankenhäuser an eine US-Firma schlägt weiter hohe Welle. Die SP kündigt nun eine Landtagsanfrage an, weil ein Missbrauch der Daten befürchtet wird.

„Es gibt kein Datenleck. Alle Infos fließen über eine eigens programmierte, datensichere Schnittstelle“, will die oberösterreichische Gesundheitsholding mit Franz Harnoncourt an der Spitze nichts von einer „Datenaffäre“ wissen. Der SP-Landtagsklub sieht das anders und stellt nun eine schriftliche Anfrage. Eine Frage lautet: „Welche Schritte will Gesundheitsreferentin Christine Haberlander setzen, um künftig Datenmissbrauch zu verhindern und trotzdem die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.“

Große Skeptik
Skeptisch sieht die Causa aber auch der oberösterreichische Gesundheitsfonds, der sogar zur Auflösung der zum Teil über 20 Jahre alten Verträge rät. LH-Vize Manfred Haimbuchner (FP) lehnt den Austausch von Gesundheitsdaten grundsätzlich nicht ab: „Jedoch müsse dies im engen rechtlichen Rahmen und immer so transparent wie möglich vonstatten gehen.“

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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Sonntag, 20. September 2020
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