11.02.2020 11:47 |

Region aufwerten

„Durch unser Mölltal soll mehr geradelt werden!“

Der Radweg von Möllbrücke nach Heiligenblut fristet derzeit noch ein Mauerblümchen-Dasein. Nach Ansicht der Verantwortlichen in den Gemeinden werde er von zu wenigen genutzt. Um die Strecke attraktiver zu gestalten, soll jetzt kräftig investiert werden. Derzeit werden Ideen gesammelt und Pläne geschmiedet, wie Einheimische und Gäste zum Radeln im Mölltal animiert werden könnten.

„Der Glockner-Radweg hat noch sehr viel mehr Potenzial. Jede Gemeinde im Mölltal hat eigene Attraktionen, die man den Radfahrern für einen Zwischenstopp schmackhaft machen könnte“, meint Josef Schachner, Bürgermeister von Heiligenblut. Er verweist auf den stark frequentierten Drauradweg. „Durch das Drautal ist ja mittlerweile die Hölle los. So sollte es bei uns auch sein!“ Deshalb setzt sich Schachner zum Ziel, die Radweg-Lücke zwischen Großkirchheim und Heiligenblut zu schließen. „Der Zusammenschluss würde neben mehr Sicherheit auch mehr Touristen ins Tal bringen.“

Service- und E-Bike-Stationen
In Mühldorf hat man zur die Belebung der beliebten Strecke schon einiges getan. „Wir haben extra eine Radwegbrücke errichten lassen. Zudem haben wir E-Bike-Ladestationen, einen E-Bike-Verleih sowie eine Service-Station“, sagt Amtsleiter Matthias Hartlieb.

Damit die Gäste die Fahrt durch das Mölltal genießen können, wird der Teilabschnitt in Mühldorf verlegt und künftig an Ausflugszielen sowie am geplanten Campingplatz vorbeiführen. Der Bau soll bereits im Frühjahr starten.

Gemeinden profitieren vom Tagestourismus
Ebenfalls stark auf radelnde Tagestouristen setzt man in Obervellach. „Der Radweg führt durch unser Dorf. Für den heimischen Tourismus sind diese Besucher besonders wichtig. Radservice-Stationen sind das A und O!“, erklärt Gemeindechefin Anita Gössnitzer.

Auch die Gemeinden Flattach und Stall profitieren von den Bikern. „Ein Teilstück der Strecke wurde durch das Unwetter leider zerstört. Das müssen wir dringend sanieren“, sind sich die Bürgermeister Kurt Schober (Flattach) und Peter Ebner (Stall) einig.

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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