Von einem Chaos in Barcelona schreiben die spanischen Medien. Nach dem Streit zwischen Superstar Leo Messi und Sportdirektor Eric Abidal scheint auch die Zukunft des sechsfachen Weltfußballers nicht mehr gesichert.
Davon, dass der Fußballklub Barcelona zu einem Pulverfass wurde, berichtet die spanische Sporttageszeitung „Marca“ in seiner Donnerstags-Ausgabe. Niemand traue dem anderen, schreiben die Spanier. Eine Klausel in Messis Vertrag, welche dem Superstar einen Gratis-Abgang im Sommer gewährt, lässt die spanischen Zeitungen sogar „das Schlimmste“ befürchten.
Verschreckt Chaos Messi?
Die Situation beim katalanischen Riesenklub ist wirklich alles andere als angenehm. Messi und Abidal streiten sich wegen des Ex-Trainers Ernesto Valverde, Präsident Bartomeu will zwischen den beiden schlichten, doch macht am Ende nichts. Die Fans sind böse und Real Madrid hat bereits drei Punkte Vorsprung in der Meisterschaft. Und jetzt könnte ihnen auch der beste Barca-Spieler aller Zeiten, Leo Messi, abhandenkommen.
Viele fachliche Argumente für Wechsel
Denn so viele Argumente dafürsprechen, seine Karriere bei Barcelona ausklingen zu lassen, sprechen überraschenderweise mindestens so viele auch dagegen. Denn: Messi fühlt sich wohl in Barcelona, wo er seit 2000 wohnt. Seit dem Jahr, in dem er mager und schüchtern aus Argentinien ankam. Leo liebt die Stadt, den Verein und die Fans. Nur: Neymars Abgang war ein Schlag für ihn, die Mannschaft schwächelt, in der Champions League war zuletzt im Viertelfinale oder spätestens im Halbfinale Schluss. Und: Jetzt auch die Entlassung seines geliebten Trainers Valverde und der Streit deswegen mit Abidal. All dem wird er nicht tatenlos zuschauen.
Ab Juni frei
Laut „Gazzetta Dello Sport“ wäre Leo aufgrund einer Klausel in seinem Vertrag ab Juni frei. Dann seien es nur fünf Vereine, die um ihn buhlen können, meinen die Italiener: Manchester City, Manchester United, Inter Mailand, Juve und PSG. Die wahrscheinlichste Variante ist aber, dass Messi in Barcelona bleibt. Einfach, weil es sonst zu einem Aufstand der Fans käme.
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