09.07.2010 15:16 |

35 Mal "Sehr gut"

So sauber sind Kärntens Badeseen - die Ergebnisse

Zehntausende Kärntner und Touristen tummeln sich derzeit in den heimischen Badeseen - ein wahrlich sauberes Vergnügen! Denn unsere Seen sind ein Vorbild in Sachen Wasserqualität, wie der am Freitag veröffentlichte Seenbericht 2010 beweist. 42 Kärntner Badeseen wurden bewertet - davon erhielten 35 die Note "Sehr gut", fünf wurden mit "Gut" bewertet.

"Sehr gut" bewertet wurden: Afritzer See, Aichwaldsee, Badesee Kirschentheuer, Faaker See, Feldsee, Ferlacher Badesee, Fortsee, Goggausee, Gösselsdorfer See, Greifenburger Badesee, Hafnersee, Keutschacher See, Klopeiner See, Kraiger See, Längsee, Leonharder See, Linsendorfer See, Magdalensee, Maltschacher See, Millstätter See, Ossiacher See, Pischeldorfer Badeteich, Pressegger See, Rauschelesee, Silbersee, Sonnegger See, St. Andräer Badesee, St. Johanner Badesee, Turnersee, Turracher See, Vassacher See, Weißensee, Wernberger Badesee, Wörthersee und Zmulner See.

"Gut" bewertet wurden: Hörzendorfer See, Moosburger Mühlteich, Pirkdorfer See, St. Urbaner See und Trattnigteich.

Als "geeignet" beurteilt wurde der Flatschachersee - aufgrund hoher Gesamt-Phosphor-Konzentration. Für den Lavamünder Badeteich wurde aufgrund fehlender Hygienewerte keine Gesamtbeurteilung vorgenommen, Sichttiefe und Gesamt-Phosphor erhielten aber die Note eins.

Die Kriterien
Der Seenbericht 2010 bezieht sich auf Daten, die im Jahr 2009 erhoben worden sind, wobei im heurigen Jahr auch aktuelle Zahlen aus dem Mai und Juni eingeflochten wurden, verrät Liselotte Schulz vom Kärntner Institut für Seenforschung. Auch Hygiene und Ausstattung sämtlicher Badestrände wurden untersucht.

Algengeruch am Millstätter See
Einziger "Störfall": Die Geruchsproblematik im Millstätter See. Diese sei laut Expertin Schulz durch eine Algenart ausgelöst worden. Wie Schulz berichtete, sei das Wasser aber nicht verschmutzt. Vielmehr habe das mit dem kalten Wetter im Juni zu tun - aufgrund dessen seien die Algen erst jetzt in vollem Entwicklungsstadium. Und: "Algen gehören in einen See. Sie sind der Grundbaustein der Nahrungskette", betonte Schulz.

Lob von der EU
Zufrieden zeigte sich auch Landesrätin Beate Prettner: "Die Sauberkeit unserer Seen ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Auch ein EU-Bericht bestätigt unsere hervorragende Wasserqualität."

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