02.02.2020 08:06 |

Auf den Philippinen

Erster Coronavirus-Todesfall außerhalb Chinas

Erstmals seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus ist auch außerhalb Chinas ein Mensch an den Folgen seiner Erkrankung gestorben. Das philippinische Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, auf dem pazifischen Inselstaat sei ein 44-Jähriger aus der chinesischen Metropole Wuhan am Samstag in einem Krankenhaus in Manila gestorben, nachdem er nach seiner Einreise eine schwere Lungenentzündung bekommen habe. In China selbst gibt es bereits 304 Todesfälle und 14.380 Neuinfektionen.

Alle neuen Todesfälle in China und die meisten Neuinfektionen wurden laut Behördenangaben aus der praktisch unter Quarantäne stehenden Provinz Hubei gemeldet. Dort liegt auch Wuhan, von wo aus die Epidemie ihren Ausgang nahm.

Rückholungen laufen auf Hochtouren
Etwa zwei Dutzend weitere Länder und Regionen haben zusammen mehr als 130 Infektionen erfasst. Die meisten Betroffenen waren kürzlich in Hubei oder kamen von dort. Einige Länder haben damit begonnen, ihre Staatsbürger aus der Provinz auszufliegen.

Zwei Deutsche mit Virus infiziert
Am Samstag landete ein Flugzeug der Bundeswehr mit 124 deutschen Staatsbürgern an Bord in Frankfurt. Zwei der Passagiere sind mit dem Coronavirus infiziert, wie der Behörden am Sonntag mitteilten. Sie wurden in die Universitätsklinik Frankfurt gebracht, ebenso wie zehn weitere Personen aus anderen medizinischen Gründen.

Die restlichen Passagiere wurde in eine Kaserne in Rheinland-Pfalz gebracht und in Quarantäne aufgenommen. Sie sollen mindestens 14 Tage dort bleiben - so lange dauert die maximale Inkubationszeit, also die Frist von der befürchteten Ansteckung bis zum möglichen Krankheitsausbruch.

Auch Österreicher werden heimgeholt
Ein französisches Flugzeug soll am Sonntag auch sieben Österreicher nach Europa bringen. Sie sollen dann am Nachmittag mit einer Bundesheermaschine aus Frankreich nach Hause gebracht werden.

 krone.at
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