10.01.2020 11:20 |

Studienergebnis kommt

Parkpickerl bald auch in Wien-Liesing?

Mit Spannung erwarten nicht nur der Wiener Gemeindebezirk Liesing, sondern auch mehrere andere die kommende Sitzung der Verkehrskommission in zwei Wochen. Dort wird der von Wiens ehemaliger Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) in Auftrag gegebene Bericht zur Parkraumbewirtschaftung in Liesing präsentiert.

Erfahrungsgemäß wird in diesen Untersuchungen gerne die „Einführung der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung“ empfohlen. Das kommt für Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof (SPÖ) aber nicht infrage: „In zwei Wochen werden wir das Ergebnis kennen und dann mit den anderen Fraktionen diskutieren. Ein flächendeckendes Parkpickerl halte ich aber für ausgeschlossen.“

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Ein flächendeckendes Parkpickerl halte ich in Liesing nicht für sinnvoll. Wir werden für die betroffenen Liesinger aber auf jeden Fall eine Lösung finden.

Bezirksvorsteher Gerald Bischof

Bezirk will Verhandlung der Stadt abwarten
Sicher ist, dass Liesing vor allem an den U-Bahn- und S-Bahn-Stationen gnadenlos zugeparkt ist. „Diese Grätzel müssen wir uns sicher ansehen und eine Lösung finden“, so Bischof. Unabhängig von der Analyse will der Bezirkschef auch eine etwaige Neuregelung der Parkraumbewirtschaftung vonseiten des Rathauses abwarten. „Es bringt nichts, wenn wir in Liesing das Pickerl einführen und eine halbes Jahr später das Rathaus die Regeln ändert“, so Bischof.

Auswirkungen auf andere Bezirke
Sollte Liesing wirklich das Parkpickerl einführen, könnte das vor allem für Hietzing gravierende Auswirkungen haben. Dann würden nämlich viele Pendler und Camper, die derzeit noch Liesing belagern, ihre Zelte im 13. Bezirk aufschlagen - und der Parkplatzdruck in Hietzing spürbar steigen.

Philipp Stewart
Philipp Stewart
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