09.01.2020 07:29 |

Einsatz im Lavanttal

Neun Verletzte nach Kollision bei Koralmtunnelbau

Sieben Feuerwehren wurden am Donnerstagmorgen zu einem Unfall im Bereich des Koralmtunnelbaus in St. Paul im Lavanttal alarmiert. Ein Zug war in eine Hebebühne gekracht. Zwei Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mit dem C11 und dem C12 nach Klagenfurt geflogen. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Die Alarmierung ging gegen 7 Uhr ein. Laut Informationen der Landeswarnzentrale war in den Morgenstunden im Gemeindegebiet von St. Paul im Lavanttal ein Versorgungszug mit einer Hebebühne kollidiert. Bei dem Unfall wurden fünf Menschen verletzt. Das bestätigte ÖBB-Sprecherin Rosanna Zernatto-Peschel gegenüber der „Krone“.

Ein 26-jähriger Arbeiter schob mit einer Diesellok in Schrittgeschwindigkeit einen Mannschaftscontainer mit sieben Personen in Richtung des Tunneleinganges. Zur selben Zeit war eine Hebebühne über den Schienenbereich ausgelegt. Ein 30- und ein 44-jähriger Arbeiter waren dort mit Montagearbeiten beschäftigt. „Dadurch wurden die beiden Arbeiter aus etwa sechs Metern Höhe aus dem Korb zu Boden geschleudert. Gleichzeitig wurde der vom Stellwagen gerissen und zur Seite geschleudert“, heißt es in einer Aussendung der Polizei. Die beiden Männer wurden schwer verletzt vom C11 und vom C12 in die Krankenhäuser Graz und Klagenfurt gebracht. Die sieben Personen im Mannschaftscontainer wurden leicht verletzt von der Rettung in das LKH Wolfsberg eingeliefert.

Im Einsatz standen die FF St. Paul, St. Andrä, Kollnitz, Maria Rojach, St. Georgen, Granitztal und Wolfsberg mit 15 Fahrzeugen und 65 Mann, sowie Rettungskräfte aus Wolfsberg und St. Paul und das KIT-Team.

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