Große Ziele gaben der neue Wirtschaftsstadtrat Julian Geier (VP) und Südquartier-Chef Andreas Fritz bei einem Pressegespräch für das nächste Jahr aus, dabei wurde eine detaillierte Übersicht über die Klagenfurter Wirtschaftsdaten präsentiert. Es gibt 553 Neugründungen im Jahr.
9200 Unternehmen und 76.620 Beschäftigte gibt es in der Stadt, die 105.000 Einwohner hat. Es gibt pro Jahr 553 Neugründungen von Betrieben. 36.600 Pendler arbeiten in Klagenfurt. 14.500 Studierende besuchen die Alpen-Adria-Universität, Fachhochschule und Gustav-Mahler-Universität. Jedes Jahr werden 100 neue Start-ups, die im Schnitt drei Beschäftigte haben, gegründet. Viele davon von Frauen. „Das Südquartier mit 55 Firmen ist zu 99 Prozent ausgelastet, der noch viel größere Lakeside Park zu 97 Prozent“, geht Andreas Fritz auf die jüngsten Wirtschaftszahlen ein.
„Wir haben 210 Großbetriebe, 1670 Lehrlinge und vier Industrie-Gewerbezonen“, ergänzt Stadtrat Julian Geier. „Es ist an der Zeit, dass Klagenfurt von der schönen zur starken Stadt im Süden wird. Wir wollen die Wirtschafts-Lokomotive werden und Gewinner der Digitalisierung sein“, sagt Geier, der gerade acht Tage in China war und in Shanghai die große Wirtschaftswelt kennenlernte.
60 Millionen Euro Kommunalsteuer fürs Budget
Derzeit nimmt Klagenfurt 60 Milliionen Kommunalsteuer von den Betrieben im Jahr ein, die direkt ins Stadtbudget wandern. „Wir müssen es schaffen, dass künftig zehn Prozent davon zurück in die Wirtschaft fließen, damit die gut aufgestellt ist. Das sind 1,6 Prozent vom Gesamtbudget in Klagenfurt“, sagt Geier.
Kampf gegen Leerstand in Innenstadt
Die Investorensuche läuft, „wir wollen eine Ampel schaffen, die etwa bei einzubringenden Unterlagen sofort auswirft, was noch fehlt“, meint Geier. Ein wirtschaftlicher Beirat mit klugen Köpfen wird gegründet. „Zudem müssen wir jetzt vor allem die Innenstadt stärken. Da ist der Leerstand groß“, weiß Geier. Mit der Koralmbahn muss auch Klagenfurts Wirtschaft angreifen. „Die Voraussetzungen sind gut.“
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