21.12.2019 17:56 |

Mafia-Fehde

Mord im Herzen Wiens: Schütze weiterhin flüchtig

Auf den Tag genau vor einem Jahr brach in Wien Panik aus: Mitten im Einkaufstrubel fielen auf offener Straße Schüsse. Ein Opfer starb, ein weiteres überlebte schwerst verletzt. Wie berichtet, handelte es sich um ein weiteres blutiges Kapitel im Krieg zwischen zwei Balkan-Mafiaclans. Der Killer ist immer noch flüchtig.

Ohne Böses zu ahnen speisten die beiden Opfer am 21. Dezember 2018 zu Mittag gemeinsam mit dem Schützen im Innenstadt-Restaurant Figlmüller – nur wenig später hallten dann vor dem Lokal Schüsse durch die Straßen. Das nachweisliche Balkan-Clanmitglied Vladimir R. (32) wurde von mehreren Kugeln getroffen und erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Das zweite angeschossene Opfer, der 23-jährige Stefan V., überlebte das Attentat dank Not-OP.

Fehde kostete bereits 80 Menschenleben
Schnell war klar: Es handelte sich um einen weiteren Mordanschlag im Zuge des seit 2014 laufenden Mafia-Kriegs zwischen zwei Drogenclans aus Montenegro. Eine blutige Fehde, die seither nicht weniger als 80 Todesopfer gefordert hat.

Der mutmaßliche Killer, der den bis ins Detail geplanten Auftragsmord in der Wiener City ausgeführt hatte, konnte damals flüchten – und entzieht sich weiter der Justiz. Offiziell wird verkündet, dass es noch keine heiße Spur gebe. Wie die „Krone“ allerdings inoffiziell erfuhr, soll es mittlerweile wohl konkrete Ansätze geben.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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