08.12.2019 10:00 |

6 moderne Garnituren

Qualitätssprung für die Züge der Mattigtalbahn

Ein neues Zeitalter startet ab kommenden Sonntag, 15. Dezember, im Mattigtal. Mit dem europaweiten Fahrplanwechsel haben die ungeliebten 628er-Zuggarnituren auf der Strecke zwischen Braunau und Freilassing ausgedient. Sie werden durch moderne Siemens-Desiro-Classic Niederflurfahrzeuge ersetzt.

Für die Pendler auf der Strecke Braunau-Freilassing durch das Mattigtal ist es eine kleine Revolution: Ab dem 15. Dezember kommen neue, moderne Siemens-Desiro-Classic Niederflurfahrzeuge zum Einsatz. Insgesamt sechs Stück werden dann im Stundentakt verkehren. „Wir haben immer wieder Anfragen bekommen, wann die alten Wägen endlich ausgetauscht werden“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, der über die neuen Garnituren erfreut ist. „Das erhöht den Komfort, die Qualität und auch die Verlässlichkeit“, so Schnöll.
Die Dieseltriebwagen verfügen über 123 Sitzplätze, sind klimatisiert und bieten Platz für Fahrräder, Rollstühle oder Kinderwagen. „Der Einsatz der Siemens-Desiro-Classic bedeutet einen wichtigen Qualitätssprung im Mattigtal“, ist auch ÖBB-Sprecher Robert Mosser überzeugt.

Die alten 628er wurden seit Dezember 2017 von der Deutschen Bahn angemietet. Seit dem Zeitpunkt können Fahrgäste ohne Umsteigen von Braunau bis Freilassing fahren. Viele Freunde hatten die Garnituren aber nicht, deshalb ist die Freude jetzt umso größer.
Allzulange werden aber auch die neuen Fahrzeuge nicht unterwegs sein. Wenn die geplante Elektrifizierung der Strecke abgeschlossen ist, haben die Dieselloks endgültig ausgedient.

Mehr Verbindungen und besserer Stundentakt
Zum Fahrplanwechsel wird auch der Takt verbessert. Künftig gibt es einen durchgehenden Stundentakt. Bisher fuhr der letzte Zug um 19.16 Uhr vom Salzburger Hauptbahnhof nach Braunau. Künftig wird es noch zusätzliche um 20.16 und 21.16 Uhr geben.

Neuigkeiten gibt es auch aus dem Lungau. Da wurde ein neuer 10-Jahres-Vertrag für die Murtalbahn unterzeichnet. Auch dort soll es neue Züge geben, weil die bisherigen nicht mehr zehn Jahre fahren können. Die Antriebsfrage ist aber noch nicht geklärt. Eine Elektrifizierung scheint am logischsten und könnte mit einer Elektrifizierung der Pinzgauer Lokalbahn einhergehen. Die neuen Garnituren wären durch die höhere Anzahl dann günstiger. Aber auch ein Wasserstoffantrieb steht im Raum.

Felix Roittner

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