26.11.2019 11:20 |

Helikopter abgestürzt

13 französische Soldaten sterben bei Mali-Mission

Beim Absturz zweier Militärhubschrauber in Mali sind am Montagabend 13 französische Soldaten ums Leben gekommen. Das Büro von Präsident Emmanuel Macron sprach am Dienstag in einer Erklärung von einem „Unfall der beiden Helikopter bei einem Kampfeinsatz gegen Dschihadisten“. Macron sprach den Angehörigen der Soldaten sein Beileid aus.

Bei den Toten handelt es sich nach französischen Angaben um sechs Offiziere, sechs Unteroffiziere und einen Hauptgefreiten. Sie seien „für Frankreich im harten Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone gestorben“, so Präsident Macron, der auch den Mut der Soldaten lobte.

Der Zusammenstoß hat sich im Rahmen der Mission Barkhane ereignet. Frankreich hat dafür rund 4500 Soldaten in der Sahelzone stationiert. Macron versicherte in einer Erklärung, der „harte Kampf gegen den Terrorismus“ in der Region werde fortgesetzt.

Bewaffnete Gruppen im Einsatzgebiet auf dem Vormarsch
Das Operationsgebiet umfasst die ehemaligen französischen Kolonien Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien und Niger. In der dünn besiedelten Region hat zuletzt die Gewalt von bewaffneten Gruppen und Dschihadisten, die mit den Terrornetzwerken Al-Qaida und Islamischer Staat in Verbindung stehen, zugenommen.

Zuletzt war Anfang November ein französischer Soldat durch einen Sprengsatz getötet worden. Der Mann war mit einem gepanzerten Fahrzeug unterwegs gewesen, als die Sprengfalle explodierte.

Auch Österreicher in Mali
In Mali ist auch das österreichische Bundesheer im Einsatz. Das Bundesheer beteiligt sich seit 2013 an einer EU-Trainingsmission zur Ausbildung malischer Streitkräfte (EUTM) - mit derzeit 46 Soldaten - und seit 2016 an der insgesamt 15.000 Personen umfassenden UNO-Mission (MINUSMA) mit zwei Personen.

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