24.11.2019 17:05 |

Erste Reaktionen

Wahlsieger Schützenhöfer war zu Tränen gerührt

Die ÖVP holt sich in der Steiermark nach 14 Jahren den ersten Platz zurück. Das sind die ersten Reaktionen der steirischen Spitzenkandidaten nach den ersten Hochrechnungen.

Der große Wahlsieger, Hermann Schützenhöfer von der ÖVP, zeigte sich in einer Dankesrede in der Parteizentrale am Grazer Karmeliterplatz gerührt: „Mit großer Freude empfinde ich große Dankbarkeit für das Vertrauen in unsere Arbeit.“

Bei einem vorläufigen Ergebnis von um die 23 Prozent sagte Pirker, man müsse auch erst die Grazer Ergebnisse abwarten. Graz sei immer volatil. Es sei von Beginn des Wahlkampfes auch ein Wettkampf der Meinungsforscher gewesen. Zufrieden könne man allerdings nicht sein. Eine gewisse Grundstimmung sei auch gegen die SPÖ gewesen. Die Voraussetzungen seien da, dass man wieder mit Nummer eins und Nummer zwei, ÖVP und SPÖ, weitermachen könnte.

Man habe jeden Prozentpunkt mühsam zurückerkämpft, und es sei signifikant besser als das Nationalratsergebnis der SPÖ. Er gratulierte LH Hermann Schützenhöfer zum Wahlsieg, man habe viereinhalb Jahre gut zusammengearbeitet, stellte Schickhofer eine mögliche weitere Kooperation in Aussicht. Die FPÖ habe man klar des Platzes verwiesen, sagte Schickhofer. „Und jetzt möchte ich einmal dem ganzen Team danken“, sagte Schickhofer, vor freundlichem, aber mäßigem Applaus.

Spitzenkandidat Mario Kunasek war vorerst nicht bei seinen Parteifreunden, als die ersten Hochrechnungen kamen. „Kunasek hat einen ambitionierten Wahlkampf geführt und sich voll eingesetzt“, hielt Sippel fest. Insgesamt sei „die Zeit zu kurz gewesen, um eine Wende herbeizuführen“.

Grüne: Die Freude ist groß
Mit „riesengroßer Freude“ hat Grünen-Spitzenkandidatin Sandra Krautschwaschl das historisch beste Ergebnis der Grünen in der Steiermark zur Kenntnis genommen. Es zeichnete sich ein zweistelliges Ergebnis ab, und das bedeute „einen unglaublichen Zuspruch“, so Krautwaschl. Der Wählerzuspruch sei ein „eindeutiges Zeichen für Veränderung in der Steiermark“.

„Ich bin gerade so voller Dankbarkeit und überwältigt von dem, was ich gesehen habe“, meinte Krautwaschl nach der ersten Hochrechnung. Auf die Frage, wem der Erfolg zu verdanken sei, antwortete die Spitzenkandidatin: „Es ist immer eine Summe von Dingen, eine Zusammenarbeit von Menschen.“ Für die Zukunft sehe sie „eine dringende Notwendigkeit, dass gestärkte Grüne mitmischen“.

KPÖ: Einzug mit mehr als sechs Prozent geschafft
Die steirischen Kommunisten jubeln: Sie haben den Einzug in den Landtag mit mehr als sechs Prozent der Wählerstimmen geschafft. Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler in einer ersten Reaktion: „Ich bin überwältigt und dankbar, dass wir zum vierten Mal in Folge in den Landtag einziehen. Wenn man bis zuletzt nicht weiß, ob es reichen wird, ist es schon eine große Erleichterung, wenn es am Schluss ein so deutliches Plus gibt. Wir werden alles dafür tun, um das Vertrauen nicht zu enttäuschen, das viele Steirerinnen und Steirer in uns gesetzt haben.“

NEOS: „Endlich frischer Wind im Landtag“
Niko Swatek freute sich über die ersten Hochrechnungen, die einen Einzug seiner NEOS in den Landtag versprachen: „Endlich können wir für frischen Wind im Landtag sorgen“ - vorausgesetzt der Stimmentrend halte an. Für die Pinken sei es nun der vierte Wahlerfolg in Folge gewesen, was ihn angesichts ihrer „kleinen Bewegung extrem glücklich“ mache.

Swatek dankte den Wählern und meinte: „Ja, es sieht nach Klubstärke aus.“ Damit dürfte er seinen Sessel als Grazer Gemeinderat einer Parteikollegin oder einem Parteikollegen überlassen und im Landtag Platz nehmen.

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