Wegen Gruber & Kaja

St. Marien weiter zwischen Hoffen und Bangen

Wie geht’s mit Gruber & Kaja weiter? Wird das Unternehmen fortgeführt? Bleiben die 200 Jobs erhalten? Seit der Insolvenzeröffnung im August wird alles daran gesetzt, darauf Antworten zu finden. Noch ist weiter Geduld gefragt: Die Angebotsfrist für Interessenten wird verlängert.

Gruber & Kaja retten, indem das Unternehmen gekauft wird oder als Investor die Sanierungspläne des in die Pleite gerutschten HTI-Konzerns samt Gruber & Kaja finanzieren - das sind grob gesprochen die Varianten, für die die Masseverwalter Gerhard Rothner und Thomas Kurz zuletzt auf „Brautschau“ gingen. Gestern, 17 Uhr, hätte die Angebotsfrist enden sollen. Diese wird nun aber verlängert, weil die potenziellen Investoren mehr Zeit brauchen.

Auch Gemeinde ist ein Gläubiger
Die Mitarbeiter müssen also weiter hoffen und bangen. Auch St. Mariens Bürgermeister Helmut Templ ist angespannt. „Wir haben ein Knirschen im Magen, weil wir nicht wissen, wie es weitergeht“, sagt er und gibt zu: „Das Ganze tut uns weh.“ Gruber & Kaja, Metallteilehersteller für die Automobilindustrie, ist der größte Kommunalsteuerzahler der Gemeinde im Bezirk Linz-Land. Allein für heuer fehlen rund 100.000 € in der Gemeindekassa, die bereits abgeschrieben werden mussten. Auch für nächstes Jahr habe man Einnahmen von Gruber & Kaja budgetiert, allerdings nicht mehr in dem Ausmaß wie zuvor.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Oberösterreich

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.