01.11.2019 08:00 |

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Junge Wirtschaft fordert Ende der „Geisterstadt“

Gruselig ist es für viele Jungunternehmer nicht nur am Halloween-Tag in der Landeshauptstadt. Geschäfte schließen, die Fußgängerzone stirbt aus - darauf will die Junge Wirtschaft aufmerksam machen. 700 Geister-Luftballons wurden in der Stadt verteilt. Politiker sollen „die Luft rauslassen“ und handeln.

Mitten in der Nacht. In Klagenfurt schläft noch alles, bis auf einige wenige Jungunternehmer, die sich den Tag der Toten am 31. Oktober zum Anstoß für eine ganz besondere Aktion genommen haben. Quer durch die ganze Innenstadt wurden 700 Luftballons aufgehängt. So soll der „Geisterstadt Klagenfurt“ ein Zeichen gesetzt werden - und die Politik zum Handeln aufgefordert werden.

Innenstadtbelebung? Für viele Politiker ein Fremdwort, wenn es nach den Unternehmen geht. „Ohne tatkräftige Eigeninitiative ist es zum Fürchten“, sagt Karulle, die die Aktion mit Nika Basic, Paul Haas, Livia Graf, Verena Kulterer, Tom Ogris, Felix Franz und Flo Semmler in den Morgenstunden umsetzte.

Neben besserer Kommunikation wünschen sich die Unternehmer zeitweise gratis Parkplätze, Wohnungsanreize und Bürokratieabbau. Kritik gab es aber auch für Hauseigentümer, die nicht vermieten wollen, und so Leerstände am Alten Platz, Neuen Platz, in der Paradeisergasse oder der Bahnhofstraße begünstigen.

Für die anwesenden Politiker - darunter die Stadträte Christian Scheider und Markus Geiger sowie Vizebürgermeister Wolfgang Germ - gab es Stecknadeln. Karulle: „Sie sollen die Luft aus dem Thema lassen und sich endlich mit einem nachhaltigen Konzept für einen lebenswerten Wirtschaftsstandort einsetzen.“

Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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