03.10.2019 14:49 |

„Eiskalter Mord“

Zirkus-Zebra erschossen: „Gab keinen Grund dazu“

Nach den tödlichen Schüssen auf das ausgerissene Zirkus-Zebra „Pumba“ in Mecklenburg-Vorpommern herrscht im Circus Barley am Donnerstag weiter Entsetzen. Zirkus-Dompteur Angelo Madel sprach von einem „eiskaltem Mord“ und einer Anzeige gegen den Schützen. Alle im Zirkus seien mit den Nerven fertig, so Madel. Es habe keinen Grund für die tödlichen Schüsse gegeben.

Es sei mit der Polizei abgemacht gewesen, „Pumba“ mit Betäubungsgewehren zu stoppen, erklärte der Dompteur. Er habe mit den Beamten vorab über das Gewicht des Zebras und die genaue Menge des Betäubungsmittels gesprochen. Doch dann habe ein Mann von der Tierrettung der Feuerwehr geschossen. „Warum?“, fragte Madel: „,Pumba‘ war keine Gefahr für Mensch oder Tier.“

„Pumba“ verursachte Crash auf Autobahn
Die Polizei ermittelt derweil in verschiedene Richtungen. So solle geklärt werden, wie das Zebra entkommen konnte und wie es zu dem Unfall auf der Autobahn kam, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Aber es werde auch ermittelt, wie es zu dem tödlichen Schuss kam. Das würden die Kollegen im Laufe der nächsten Tage zu klären versuchen.

Kollege galt als „erfahren“
Die Feuerwehr konnte am Donnerstag nicht viel zu dem Vorfall sagen. Das müsse in den kommenden Tagen geklärt werden, meinte ein Sprecher. Nach seinen Angaben handelte es sich bei dem Mann, der die Schüsse abgegeben hatte, um einen erfahrenen Kollegen.

Wie es nun weitergeht mit seiner Show weiß Madel nicht. „Pumba“ war das Führungstier, das andere Zebra alleine könne die Show nicht absolvieren.

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