Nachtrennen geplant

Highlight in St. Agatha soll noch heller strahlen!

Aufregung nach dem Auto-Bergrennen in St. Agatha. Der eigentliche Sieger Marcel Steiner wurde vier Stunden nach dem Klassiker disqualifiziert. Einem Protest des Zweiten Zajelsnik wegen eines zu weit abgestandenen Auspuffs wurde stattgegeben. Sonst lief aber alles perfekt – genauso wie die spektakulären Planungen des Veranstalters.

Schnelle Autos mit so ansehbaren Rundungen wie jene der Damen, die sich für diverse Sponsoren in enge Kleidung zwängen. Dazu extreme Nähe zu den Fans, die in das Fahrerlager dürfen, dort die Autos angreifen können Das sind die Zutaten für den Erfolg des Auto-Bergrennens in St. Agatha. Bei dem auf einem 3200 Meter langen Straßenkurs fast nur Amateure starten, diese aber trotzdem wie Profis bejubelt werden.

10.000 Zuseher
Knapp 10.000 Zuseher waren es Samstag im Training und gestern beim Rennen. Damit ist der Berg-Klassiker neben der Jänner-Rallye und den Motorrad-Bergrennen in Landshaag und Julbach das Renn-Highlight im OÖ-PS-Kalender. Doch damit will sich der Veranstalter nicht zufrieden geben. „Wir planen ein Nachtrennen“, verrät OK-Boss Markus Altenstrasser. Bei den Anrainern wurde bereits vorgefühlt. „Niemand hat etwas dagegen“, sagt Altenstrasser.

Alles möglich
Dazu müsste aber die Strecke sehr gut ausgeleuchtet und die Autos mit Lichtern bestückt werden. „Alles technisch möglich“, glaubt Altenstrasser, der sich für nächstes Jahr ein Testevent auf verkürzter Strecke vorstellen kann. Der Berg wandelt also auf den Spuren der großen Serien.

Heli darf nicht fliegen
Die Formel 1 fuhr gestern etwa in der Nacht von Singapur, die Motorrad-WM zum Saisonstart in der Wüstennacht von Doha. Aber in St.…Agatha gibt’s noch Probleme zu lösen. So darf etwa in der Nacht kein Rettungshubschrauber fliegen, müsste die Notfall-Kette anders aufgestellt werden. Doch das ist lösbar.

Markus Neißl, Kronen Zeitung

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