20.09.2019 06:00 |

Pensionsantrittsalter

NEOS trennen sich von heikler Koalitionsbedingung

Wer regiert uns nach der Wahl? Türkis-Rot? Wieder Türkis-Blau? Oder doch eine Koalition aus ÖVP, Grünen und NEOS? Das jüngste ORF-Duell zwischen Pamela Rendi-Wagner und Sebastian Kurz ließ die türkis-roten Aktien wohl wieder sinken, Hauptgrund dafür war eine unerwartet heftig attackierende SPÖ-Chefin.

Die NEOS scheinen im Wahlkampffinale eine andere Richtung einzuschlagen: Denn wie ihr Generalsekretär Nikola Donig der „Krone“ bestätigte, verabschieden sich die Pinken von einer heiklen Koalitionsbedingung aus vergangenen Nationalratswahlen, die die ÖVP nie und nimmer erfüllen würde: eine automatischen Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters.

„Versteifen uns nicht darauf“
2013 und 2017 hatte der einstige NEOS-Chef Matthias Strolz noch gesagt, dass man nur regieren würde, wenn das Rentenalter via Automatismus an die steigende Lebenserwartung angepasst wird. Diese Prämisse gilt heuer nicht mehr: Laut Donig sei zwar „eine umfassende Pensionsreform Pflichtthema bei Koalitionsgesprächen“, eine Automatik wünsche man sich immer noch - allein: „Zu hundert Prozent darauf versteifen werden wir uns im ersten Schritt aber nicht.“

Klaus Knittelfelder, Kronen Zeitung

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