„Sommergespräch“

Was bleibt: Salatblatt und Elefantengeräusche

Politik
27.08.2019 19:05

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner bemühte sich Montagabend redlich im ORF-„Sommergespräch“, politische Beobachter sind sich einig, dass dies ihr bisher bester TV-Auftritt war. Übrig bleiben dennoch nur Elefantengeräusche und ein Salatblatt.

Gleich mehrmals wurde das „Sommergespräch“ von einem Elefantentröten gestört. Sofort wurde spekuliert - waren das die Elefanten aus dem nahe gelegenen Zoo Schönbrunn oder war es doch eine Störaktion von einem der politischen Gegner?

Pamela Rendi-Wagner und ORF-Moderator Tobias Pötzelsberger (Bild: APA/HANS PUNZ)
Pamela Rendi-Wagner und ORF-Moderator Tobias Pötzelsberger

Bei Norbert Hofer waren die Lautsprecher zu klein
Am Dienstag folgte die Auflösung: Ein Wiener Unternehmen bekannte sich zu den ungewöhnlichen Tönen, die Elefantenlaute seien ein Werbegag für einen Energydrink gewesen. Es war nicht das erste Mal, dass die Firma auf eigenwillige Art und Weise aufzufallen versuchte - in der vergangenen Woche beim „Sommergespräch“ von FPÖ-Chef Norbert Hofer sei die Lautsprecher-Box jedoch zu klein gewesen, sagt der Firmenchef. Mit Parteipolitik habe die Werbeaktion nichts zu tun, hieß es.

Wirbel um „Salatblattln“-Sager
Für Wirbel sorgte die anschließende Analyse der „Kurier“-Chefredakteurin. Sie glaubte Rendi-Wagner nicht, dass diese erst kürzlich ein Cordon bleu gegessen habe. So wie sie aussehe, esse sie nur „Salatblattln“, meinte die Journalistin. Das machte sogar „ZIB“-Anchorman Armin Wolf sprachlos.

Pamela Rendi-Wagner verfolgte die umstrittene Analyse übrigens bei einem Paar Würstchen - im Lokal ums Eck des Studios, in dem das „Sommergespräch“ aufgenommen wird, war für die Belegschaft ein später Imbiss vorbereitet.

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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