Für Versorger:

Niedriges Grundwasser ist meist kein Problem

Nur noch 10 Zentimeter liegen die Grundwasserstände im Eferdinger Becken, in der Welser Heide und im Linzer Feld über den tiefsten bisher gemessenen Werten, siehe auch Bericht hier. Die Trinkwasserversorgung im Zentralraum Oberösterreichs sei dadurch aber nicht in Gefahr, betont der zuständige Wasserlandesrat Wolfgang Klinger, FPÖ.

Die genannten Grundwasserkörper sind bis zu 10 Meter mächtig, mit (normalen) jährlichen Schwankungen von ein bis zwei Metern. Kurz: Auch bei Tiefstständen in Jahresvergleichen sind noch mehrere Meter Wasserstand übrig.

Keine negativen Auswirkungen zu erwarten
Fazit aus Klingers Abteilung Wasserwirtschaft: „Aus fachlicher Sicht sind in diesen Grundwasservorkommen derzeit und in absehbarer Zukunft keine negativen Auswirkungen auf die öffentliche Trinkwasserversorgung im Zentralraum zu erwarten.“

Nur drei Prozent mit Notversorgung
Klinger verweist auch auf eine Befragung der Wasserversorger in ganz Oberösterreich über die Auswirkungen der Trockenheit im Jahr 2018. Nur drei Prozent der teilnehmenden Wasserversorger mussten eine Notversorgung (durch die Feuerwehren) in Betrieb nehmen. Diese kleineren Versorgerliegen in hydrogeologischen sensiblen Gebieten wie dem Mühlviertel (Granit) oder dem Alpenvorland (Flysch).

Hausbrunnen sind oft nicht tief genug
Zunehmende Probleme kann es aber bei Hausbrunnen geben, weil die oft nicht tief genug reichen. Viele fallen daher beim „Sommer-Stresstest“ durch; besser wären Gemeinschaftsanlagen.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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