12.08.2019 15:08 |

Am Pressegger See

„Geflüchtete“ Fische sorgen jetzt für „Hai-Alarm“

Verdutzt starren Badegäste am Pressegger See in das Wasser. Was dort auf sie zuschwimmt, sieht aus wie ein Hai! Schon mehrmals haben Urlauber deswegen in den vergangenen Tagen Alarm geschlagen. Doch Experten beruhigen. Bei den großen Fischen handelt es sich um harmlose Störe, die aus einer Zucht verschwunden sind.

Die mehr als einen Meter langen Fische haben unter Badegästen in jüngster Zeit immer wieder für Aufregung gesorgt, weil sie mit kleinen Haien verwechselt werden. Mit ihren tragflächenartigen Brustflossen und ihrer markanten Schwanzflosse sehen sie den gefährlichen Jägern der Meere auch recht ähnlich. Störe leben allerdings auf dem Gewässergrund und ernähren sich vor allem von kleinen Organismen wie Würmern, Krebs- und Weichtieren sowie Insektenlarven. Sie können eine Größe von bis zu drei Metern erreichen, einige werden sogar sechs Meter lang.

Während Hochwasser „geflüchtet“
Die beiden Störe, die immer wieder im Pressegger See gesichtet werden, stammen aus der Fischzucht von Sonja Trojer in Jenig. Sie waren im vergangenen Herbst, wie berichtet, während eines Hochwassers in den See gelangt.

„Ich habe diese Fische 15 Jahre lang in einem eigenen Becken gehalten. Ich hatte zu ihnen mittlerweile schon eine enge Verbindung“, erzählt Trojer. Die Fischexpertin hofft immer noch, dass es Fischern gelingen könnte, die Störe schonend einzufangen und zu ihr zurückzubringen.

Trojer kann durchaus nachvollziehen, dass ihre Störe Badegästen im ersten Moment einen Schreck einjagen können, wenn sie plötzlich im Wasser vor ihnen auftauchen. „Eine Freundin hat gemeint, sie werde jetzt beim Schwimmen vorsichtiger sein. Aber keine Sorge, die Fische sind wirklich harmlos“, betont Trojer.

Claudia Fischer
Claudia Fischer

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