Mächtige Explosion

„Angriff“ auf dänische Steuerbehörde in Kopenhagen

Ausland
07.08.2019 13:02
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine heftige Explosion vor der dänischen Steuerverwaltung in Kopenhagen, die einen Verletzten gefordert hat, beschäftigt derzeit die Polizei. Diese sprach am Mittwoch von einem „Angriff“ auf das Gebäude. Hintergründe und mögliche Verantwortliche der Detonation seien aber noch unklar.

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete den Vorfall als eine „bewusste Handlung“. Zwei Menschen, die sich zu dem Zeitpunkt im Gebäude befunden hatten, blieben laut Polizeiangaben unverletzt. Eine Person im Freien wurde von Fragmenten getroffen und danach in einer Notaufnahme behandelt.

Polizei: „Jemand hat das Gebäude absichtlich angegriffen“
Es handle sich um „einen Angriff, den wir nicht akzeptieren können oder wollen“, erklärte der Chefinspektor in der dänischen Hauptstadt, Jørgen Bergen Skov. Auf einer Pressekonferenz sagte er: „Das ist kein Unglück. Jemand hat das Gebäude absichtlich angegriffen.“ Er unterstrich, dass es sich nicht um eine Attacke auf Personen, sondern gegen das Gebäude gehandelt habe. Ermittler und Sprengstoffspürhunde waren am Mittwoch am Ort des Geschehens unterwegs.

Bilder aus dem Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes zeigten erhebliche Schäden an Fassade und Fenstern. Die Mitarbeiter wurden von Verwaltungsdirektorin Merete Agergaard aufgefordert, am Mittwoch von zu Hause aus zu arbeiten. Die Steuerverwaltung Skattestyrelsen liegt im Norden der Stadt am Bahnhof Nordhavn.

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