19.07.2019 14:36 |

Stärke 5,1

Athen von starkem Erdbeben erschüttert

Die griechische Hauptstadt Athen ist Freitagmittag von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Zahlreiche staatliche Gebäude mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Augenzeugen berichteten, Tausende Menschen seien auf die Straßen gerannt. Glücklicherweise gab es kaum Verletzte, berichtete das Staatsradio ERT.

Das Zentrum der Erdstöße lag laut Angaben von Seismologen rund 25 Kilometer nordwestlich von Athen in einer Tiefe von rund 15 Kilometern. Aus diesem Grund wurde das Beben als stark empfunden. Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gab die Stärke auf seiner Internetseite mit 4,8 an. Dem ersten Beben, das vom Geodynamischen Institut von Athen mit 5,1 gemessen wurde, folgten mehrere Nachbeben, die die Menschen erneut in Angst versetzten.

Handynetz brach vorübergehend zusammen
Vielerorts fiel am Freitag der Strom aus. Die Feuerwehr musste ausrücken, um Menschen aus stecken gebliebenen Aufzügen zu befreien. Auch die Telekommunikation brach vorübergehend zusammen, weil viele Menschen versuchten, ihre Verwandten zu erreichen. Dem ersten Beben folgten mehrere Nachbeben, die die Menschen erneut in Angst versetzten.

„Zwei alte, unbewohnte Häuser sind eingestürzt. Es gibt keine schwere Verletzungen“, sagte ein griechischer Regierungssprecher. Lediglich drei Menschen seien durch herabfallenden Putz von Häusern leicht verletzt worden, hieß es seitens des Rettungsdienstes. Hubschrauber zogen ihre Kreise über Athen, um Schäden festzustellen. In einigen Fällen gab es kleine Erdrutsche, berichtete ERT.

Das Amt für Erdbebenschutz erklärte nach dem Beben, es gebe „keinen Anlass zur Sorge“, die Gebäude Athens seien darauf ausgelegt, „weit stärkere Erdbeben auszuhalten“. Wegen der Bewegung tektonischer Platten kommt es in der Mittelmeerregion immer wieder zu Erdbeben. Im Juli 2017 gab es bei einem Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Insel Kos zwei Tote.

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