Zurück in der Heimat

„Flucht“ aus Leverkusen? Das sagt Dragovic

Während sein Freund Marko Arnautovic am Mittwoch bei seinem neuem Klub SIP Schanghai im fernen China nicht im Kader stand, befindet sich Aleksandar Dragovic auf „Heimaturlaub“.

Mit seinem Team Bayer Leverkusen bestreitet der 28-Jährige in Zell am See ein Trainingslager. „Es tut gut, österreichische Luft zu atmen“, grinst er. Die Vorbereitung unter Trainer Peter Bosz ist hart und ungewöhnlich. Der Niederländer lässt nur einmal am Tag trainieren, dafür mit höchster Intensität. „Ich hatte das noch nie“, gesteht „Drago“, „wenn man sich unsere Gesichter nach der Einheit anschaut, sieht man, dass keine zweite möglich wäre.“

Dragovic will sich in Topform bringen, um sich für die Stammelf zu empfehlen. Keine einfache Aufgabe, mit Jonathan Tah, Sven Bender und Panagiotis Retsos ist die Konkurrenz groß. „Die hat man überall“, nimmt er den Kampf an. „Keiner hat eine Garantie, Leistung ist gefragt.“ Eine Flucht kommt für den Teamverteidiger jedenfalls nicht in Frage. „Ich denke nicht über einen Wechsel nach“, betont er.

Stattdessen will er in der Bundesliga („Gegen Saisonende haben wir den besten Fußball gespielt, brauchen uns daher vor keinem zu verstecken“) und in der Champions League reüssieren.

Wunschgegner hat der Innenverteidiger keine. „Wen wir kriegen, ist mir egal. Die, die uns kriegen, werden aber sicher nicht jubeln. Wir haben eine richtig starke Truppe.“ Salzburg ist in der Gruppenphase jedenfalls nicht möglich, beide sind in Topf 3. Als die „Krone“ Geschäftsführer Rudi Völler darauf aufmerksam machte, scherzte dieser: „Gut, dann spielen wir halt erst im Halbfinale!“

Davon kann Dragovics Ex-Klub Austria Wien derzeit nur träumen. „Ich verfolge die Austria“, meint dieser, „wenn Peter Stöger kommt, wäre das für sie und den österreichischen Fußball super. Er ist eine echte Legende!“

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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