Wohnen, Energie teurer

Inflation im Juni auf 1,6 Prozent gefallen

Österreich
17.07.2019 09:41
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Inflationsrate in Österreich ist im Juni leicht gesunken. Wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte, lag die Teuerungsrate bei 1,6 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres. Erneut sind vor allem die Preise für Wohnen, Wasser und Energie sowie für Restaurants und Hotels gestiegen.

In diesen zwei Gruppen legten die Preise im Schnitt um 3,1 Prozent zu. Dabei wurden Wohnungsmieten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozent teurer, während Betriebskosten für Eigentumswohnungen um 7,0 Prozent zulegten. Kosten für Strom stiegen zudem um 4,6 Prozent.

Der Mikrowarenkorb für den typischen täglichen Einkauf verteuerte sich um minimale 0,1 Prozent. Etwas stärker stiegen die Preise für den Miniwarenkorb, der den typischen wöchentlichen Einkauf abbildet, mit plus 0,3 Prozent im Jahresabstand.

Niedrige Inflationsrate: EZB überlegt weitere Lockerungen
Da die Inflationsrate in der Eurozone wohl noch länger unter der von der Europäischen Zentralbank angestrebten Rate von zwei Prozent verweilen wird und auch die Konjunkturaussichten eher trüb sind, könnten bei der nächsten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) weitere Lockerungen in der Geldpolitik beschlossen werden. Die Maßnahmen könnten eine Wiederaufnahme der Anleihenkäufe und auch Zinssenkungen beinhalten.

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