17.07.2019 06:46 |

Schattenspiel

Mondfinsternis: Nur wenige Wolken trübten Sicht

Partielle Sicht auf die partielle Mondfinsternis gab es in der Nacht auf Mittwoch in Wien. Zu Beginn der Verdunkelung um 22.01 Uhr störten dort Wolken die Sicht auf das astronomische Schattenspiel, wenig später lichteten sich jedoch die Wolken und man konnte bis etwa 1 Uhr Früh einen Blick auf die Mondfinsternis erhaschen. Es zahlte sich aus aufzubleiben - die nächste Mondfinsternis gibt es erst wieder 2022.

Auf der Universitätssternwarte in Wien-Währing, wo der Radiosender Ö1 zur „Vollmondnacht“ geladen hatte, herrschte Riesenandrang. „Wir hoffen, dass das Wetter vom Westen her noch besser wird“, sagte Alexaner Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) zu Beginn der partiellen Verdunkelung. Inzwischen gaben sich die Beobachter bescheiden: Es brandete Jubel auf, als der Jupiter in einem Wolkenfenster sichtbar wurde.

Der Vollmond in der Nacht auf Mittwoch war die Voraussetzung für eine Mondfinsternis. Sonne, Erde und Mond standen dabei genau auf einer Linie und der Erdtrabant wanderte durch den Schatten der Erde. Dabei kann der Mond vollständig (totale Mondfinsternis) oder nur teilweise (partielle Mondfinsternis) in den Kernschatten der Erde eintauchen. Um 22.01 Uhr trat der Mond dann am Dienstag in den Erdschatten, um 23.32 Uhr wurde die größte Verfinsterung erreicht, zwei Drittel der Mondscheibe waren dabei verdunkelt. Um 1 Uhr endete die Finsternis schließlich wieder.

Mondfinsternis erst wieder 2022 zu sehen
Für Österreich beginnt nun eine relativ lange Finsternis-freie Zeit: Am 10. Jänner 2020 gibt es eine völlig unspektakuläre Halbschatten-Mondfinsternis, bei der der Mond gar nicht in den Kernschatten der Erde eintritt. Am 16. Mai 2022 ist eine totale Mondfinsternis zu sehen, allerdings nicht über den gesamten Verlauf. Der Mond wird dabei verfinstert untergehen. Die nächste zur Gänze sichtbare totale Mondfinsternis findet hierzulande erst am 20. Dezember 2029 statt.

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