Innovative Gemeinden

Technischer Umbruch auch in den Amtsstuben

2002 hatten nicht einmal drei Viertel der Gemeinden in OÖ eine eigene Homepage. 17 Jahre später ist ein eigener Internet-Auftritt unverzichtbar. Viele Kommunen geben sich damit    nicht zufrieden, schöpfen die schier unbegrenzten Möglichkeiten aus. Österreichweit ist dabei Kremsmünster in vielen Bereichen Vorreiter.

Bereits 1996 hat Kremsmünster mit der elektronischen Verwaltung begonnen und seit dem für viele innovative Projekte in derDigitalisierung gesorgt. Schlagzeilen machte das Pilot-Projekt für einen Sprachassistenten, derrund um die Uhr Bürger mit Auskünften versorgt. Während viele Gemeinden auf teure Fremdprodukte setzen, investierte Kremsmünster für die Eigenkreation 500 Euro.

Bauakt
„In wenigen Tagen wird vor dem Gemeindeamt Österreichs erstes digitales Schaufenster montiert“, freut sich Amtsleiter Reinhard Haider. Digital äußerst aktiv ist auch die 2900-Einwohner-Gemeinde Gampern. Im digitalen Bauakt sind 2500 Unterlagen zu Bauprojekten abgespeichert. Mit wenigen Klicks ist jedes Vorhaben der letzten 70 Jahre auffindbar. Beim Neubau des Veranstaltungszentrums können sich aktuell die Bürger auch online einbringen.

Stadtführung
Eine Gratis-App ermöglicht inWels ein Eintauchen ins alte Rom. Wer bei den zehn Punkten der Stadtführung sein Handy vor ein Hinweisschild hält, erlebt dank „augmented Reality“ das römische Stadtleben hautnah. Es poppen unterschiedliche Bilder direkt vor einem auf. Rund 100.000 Euro kostete der Online-Rundgang, wobei die Stadt ein Viertel, denRest die EU bezahlte. Kostenlos ist eine WhatsApp-Gruppe in Waldneukirchen. Jeder, der sich beim Amtsleiter meldet, erhält regelmäßig Neuigkeiten aus dem Ort oder kann selbst Infos verteilen lassen.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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