04.07.2019 13:00

2014 war Schluss

Krida-Anklage gegen den Ex-Eigentümer der KTZ

Unrühmlich war das Ende der Kärntner Tageszeitung, die nach dem Verkauf durch die SP unter neuer Führung nach 68 Jahren in die Pleite schlitterte. Jetzt ist klar, dass dieser Wirtschaftskrimi doch auch strafrechtliche Konsequenzen hat - Ex-Eigentümer D. Wassermann muss vor Gericht.

Anwalt Michael Sommer ist dennoch erleichtert: „Anfangs stand Millionenbetrug im Raum; dabei hat mein Mandant selbst viel Geld verloren. Übrig blieb letztlich nur die grob fahrlässige Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen.“ Wassermann soll, so Staatsanwalt Helmut Jamnig, mit seinem Firmenkonglomerat rund um die KTZ fast eine Million Euro Schaden verursacht haben. Darauf steht bis zu ein Jahr Haft. Was den 58-Jährigen nicht weiter aufregen dürfte.

Sitzt er doch derzeit in der Justizanstalt Klagenfurt eine mehrjährige Gefängnisstrafe wegen Betruges in Deutschland ab. Sommer: „Da hoffen wir, dass er bald mit einer Fußfessel entlassen wird.“ Die Staatsanwaltschaft hat sich nicht gegen dieses Ansinnen ausgesprochen - zwar war der Unternehmer einst jahrelang auf der Flucht, mittlerweile vertraut man ihm aber offenbar.
Die Redakteurin ist nicht mit D. Wassermann verwandt

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann

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