„Es sah schlimm aus“

Nach schwerem K.o.: Schweden-Star im Spital

Es war die Schock-Szene im Halbfinal-Thriller der Frauen-WM zwischen den Niederlanden und Schweden (1:0) am Mittwochabend. Der Superstar der Skandinavierinnen Kosovare Asllani ging in der Nachspielzeit der Verlängerung schwer k.o. (siehe Video oben), musste sofort ins Krankenhaus zu genaueren Untersuchungen gebracht werden. Doch mittlerweile gibt es leichte Entwarnung. 

Es war in Minute 121, im Halbfinal-Kracher der Frauen-WM. Es steht 1:0 für Europameister Holland, als plötzlich Kosovare Asllani nach einem Luftduell mit Dominique Bloodworth zu Boden ging. Es war der Kopfball, der sie an der Schläfe getroffen hat und knallhart ausgeknockt hat. Was erst harmlos aussah, entwickelt sich zu einem Drama. Denn sie wirkte kurz bewusstlos, konnte nicht mehr aufstehen.

Die kanadische Schiedsrichterin Marie-Soleil Beaudoin erkannte die gefährliche Situation blitzschnell, unterbrach die Partie und rief sofort die Sanitäter auf das Feld. Gleich mehrere Betreuer eilten der Schwedin zu Hilfe. Sie wurde mit fixiertem Kopf extrem vorsichtig auf eine Trage gelegt - und erst nach mehreren Minuten Behandlung unter dem Applaus der Fans vom Platz getragen.

Nach dem Spiel wurde Asllani sofort ins Krankenhaus gebracht und einem CT und MRT unterzogen, heißt es. Immerhin: Der schwedische Teamarzt Houman Ebrahimi gab nach den Scans Entwarnung. Es gäbe keinerlei Anzeichen auf schwerere Schäden.

Die Mitspielerinnen waren allerdings in großer Sorge. „Es sah schlimm aus“, so Sofia Jakobsson zu „Sportbladet“, „wir wussten nicht wirklich, was passiert ist“.

Asllani ist der Superstar der Schwedinnen. Sie ist Torschützin, Vorlagengeberin - und wegen ihrer kosovarischen Herkunft Vorbild für Mädchen mit Migrationshintergrund. 

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