Nach Schlager-Abgang

75 Mio. €, aber Salzburg-Wundercrew ist Geschichte

Der 12. April 2018: Salzburg schoss Lazio per fulminanten 4:1-Heimsieg aus der Bullen-Arena, stieg sensationell ins Semifinale auf. Gut ein Jahr später ist von jener Bullen-Wundercrew, die beinahe ins Finale der Europa League eingezogen ist, nicht mehr viel übrig. Neben dem halben Trainerteam um Leithammel Marco Rose sind es vor allem prägende Spieler, die sich neue Herausforderungen gesucht haben.

Neuester prominenter Abgang ist Xaver Schlager. Wie zu erwarten war, wechselt der 21-jährige Mittelfeld-Allrounder und Teamkicker zu Wolfsburg in die deutsche Bundesliga. „Nach zehn Jahren in Salzburg ist es Zeit für etwas Neues“, lauten die Abschiedsworte des Blondschopfes.

Moneten-Mittwoch
Positiv für Österreichs Meister: Zu den rund drei Millionen Euro Ablöse für Verteidiger Igor, der an SPAL Ferrara (Serie A/It) verkauft wurde, kommen durch Schlagers Transfer-Hit zumindest 15 weitere Millionen dazu. Durch den Moneten-Mittwoch hat Salzburg allein in den vergangenen sechs Monaten rund 75 Transfer-Millionen lukriert. Dafür werden heuer in der Champions League mit Ulmer und Ramalho wohl nur zwei Kicker der Wundercrew fix zum Einsatz kommen. Walke ist verletzt, bei Rückkehrer Hwang ist der Verbleib wie bei Pongracic nicht sicher. Und bei Samassekou stehen die Zeichen ebenfalls auf Abschied.

Freund überrascht
Um so überraschender ist, dass Bullen-Sportboss Christoph Freund im Zuge des großen Aderlasses scheinbar immer noch nicht an (routinierte) Verstärkungen denkt. Das nötige Kleingeld wäre jedenfalls vorhanden: „Andere Youngsters haben nun die Möglichkeit, in Xavers Fußstapfen zu treten. Wir gehen diesen Weg erfolgreich weiter!“

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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