12.06.2019 10:09 |

Neun Projekte

Schulen bauen Betreuung am Nachmittag weiter aus

Die ehemaligen Regierungspartner ÖVP und FPÖ werden diese Woche im Parlament eine Gesetzesinitiative zur schulischen Nachmittagsbetreuung einbringen – die „Krone“ hat berichtet. In Salzburg ist das Aufatmen groß. Denn der Bedarf steigt seit Jahren. Über den Sommer kommen Plätze an neun Standorten dazu.

„Wir sind sehr froh über dieses Gesetz. Das ist wichtig für unsere Familien und Gemeinden“, sagt Bildungslandesrätin Maria Hutter (ÖVP). Aus ihrer Sicht ist die Initiative von Türkis und Blau im Parlament eine Reparatur des Bildungsinvestitionsgesetzes aus 2017.

Bliebe dieses in Kraft, würde der Beitrag des Bundes zur schulischen Nachmittagsbetreuung in Stadt und Land Salzburg im Herbst von aktuell vier auf zwei Millionen Euro im Jahr halbiert. Nun sollen es bis 2022 jährlich 3,5 Millionen Euro sein. Mit den Mitteln des Landes stehen dann 5,5 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Exakt 6706 Mädchen und Buben werden an 117 Salzburger Schulen am Nachmittag betreut. Über den Sommer werde das Angebot noch einmal erweitert, so Birgit Heinrich von der Bildungsdirektion: Die Volksschulen Großarl, Niedernsill und Wagrain starten neu mit dem Angebot, in den Volksschulen Lehen 1 und 2, Parsch, Leopoldskron (alle Stadt), Hallein-Stadt und Bad Hofgastein werden bestehende Gruppen erweitert.

Während es mittlerweile mehr als 300 betreute Gruppen gibt, ist die Nachfrage nach echten Ganztagesschulen gering: Landesweit gibt es nur zehn Standorte.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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