05.06.2019 06:01 |

Aktion gefilmt

Marienstatue „geköpft“: Schwestern vor Richter

Was für eine Schnapsidee! Im Rausch wüteten im März zwei Mädchen, Geschwister (17 und 18 Jahre alt), im Park eines Grazer Spitals und beschädigten eine 200 Jahre alte Marienstatue. Den Kopf packten sie sogar ein. Die Aktion filmten sie und schickten das Video weiter. Vor Gericht kamen sie mit einer Diversion davon.

„Ich seh’ schon, meine Pension zahlt mir keiner mehr“, schüttelt Richter Christoph Lichtenberg ungläubig den Kopf. Vor ihm sitzen zwei Geschwister. 17 und 18 Jahre alt sind die Mädchen und arbeitslos, beide wegen Schwarzfahrens verschuldet.

Bei Foto stürzte Statue um
Mitte März betranken sich die beiden mit Wodka und Bier. „Ich wollte mit der Marienstatue ein Foto haben, habe die Hände raufgerissen, dann ist sie umgestürzt“, erzählt die Ältere. Dabei wurde auch der Kopf abgetrennt. Auf den trat ihre Schwester auch noch ein. Ein Zeuge erzählt von laut schreienden und aggressiven Frauen, die davonliefen, als sie das Folgetonhorn der Polizei hörten.

Kopf einfach weggeschmissen
Den Kopf der Statue packten sie noch schnell ein und brachten ihn zu einem Freund, der ihn weggeschmissen haben soll. Unfassbar: Dieser Freund schickte ein Video der Aktion per Handy weiter, es verbreitete sich. So wurden die Mädchen ausgeforscht.

Der Richter hadert mit der Entscheidung, ob die Schwestern eine Diversion in Form von 80 bzw. 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit durchstehen. Schlussendlich gibt er ihnen aber eine Chance (nicht rechtskräftig).

Monika Krisper
Monika Krisper

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