So, 16. Juni 2019
21.05.2019 08:50

Curry: 37 Punkte

Warriors zum fünften Mal en suite im NBA-Finale!

Die Golden State Warriors spielen zum fünften Mal in Serie um den Titel der National Basketball Association (NBA). Der Meister der vergangenen beiden Jahre aus Oakland gewann am Montagabend (Ortszeit) mit 119:117 nach Verlängerung bei den Portland Trail Blazers, die einen 17-Punkte-Vorsprung aus der Hand gaben, und entschied damit die „best of seven“-Serie schnellstmöglich mit 4:0 für sich. 

Warriors-Topscorer beim sechsten Play-off-Sieg en suite war wieder Stephen Curry, der mit 37 Punkten, 13 Rebounds und 11 Assists ebenso wie Draymond Green (18/14/11) ein Triple-Double verbuchte. Damit schrieb das Golden-State-Duo Geschichte: Noch nie zuvor war es Teamkollegen in der NBA gelungen, im selben Play-off-Match in drei Kategorien auf zweistellige Werte zu kommen. 

Durant verletzt
Seit dem verletzungsbedingten Ausfall von Superstar Kevin Durant spielt Curry groß auf und hat nun schon in fünf Partien hintereinander mindestens 33 Punkte erzielt. Der 31-Jährige erinnert an seine Glanzzeit aus der Saison 2015/16, als er als erster und bisher einziger NBA-Profi einstimmig als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnet wurde. Damals hatte Golden State mit 73 Siegen in den 82 Partien im Grunddurchgang den 20 Jahre alten NBA-Rekord der Chicago Bulls aus der Michael-Jordan-Ära ausgelöscht. Die NBA-Finalserie verloren die „Dubs“ dann jedoch als Titelverteidiger trotz 3:1-Führung am Ende noch mit 3:4 gegen die von LeBron James angeführten Cleveland Cavaliers.

Es folgte im Sommer 2016 die Verpflichtung von Durant und damit die endgültige Warriors-Dominanz, die heuer im „three-peat“ - dem dritten Titel en suite - gipfeln soll. Es wäre der vierte NBA-Triumph für Golden State in fünf Jahren. Mit dem neuerlichen Einzug in die am 30. Mai (Ortszeit) beginnende Endspielserie ist den Warriors aber jetzt schon Historisches geglückt. Die Boston Celtics hatten von 1957 bis 1966 zwar sogar zehn Mal en suite das NBA-Finale erreicht, damals spielten allerdings gerade einmal acht (1957 bis 1961) bzw. neun Teams in der besten Basketball-Liga der Welt. Auch gab es keinerlei Gehaltsbeschränkungen (Salary Cap). Dadurch war der Weg zum Titel viel einfacher und kürzer als in der modernen NBA, die seit der Saison 2004/05 insgesamt 30 Mannschaften umfasst.

„Sweep“
Der 4:0-„sweep“ über die Blazers gibt den Warriors nun neun Tage Zeit, um bis zum finalen Duell mit den Milwaukee Bucks oder Toronto Raptors (aktueller Stand 2:1) ihre Wunden zu lecken. Denn neben Play-off-Topscorer Durant, der wegen einer Wadenzerrung die jüngsten fünf Spiele versäumte, fehlte seit dem zweiten Match in der Postseason bereits Center DeMarcus Cousins nach einem Riss im Quadrizeps-Muskel des linken Oberschenkels. Beide peilen aber ihr Comeback in der Finalserie an. Dazu wurde am Montag in Portland auch der 35-jährige Routinier Andre Iguodala, der zu den besten Verteidigern in der NBA zählt, wegen Achillessehnenschmerzen vorsorglich geschont.

Play-off-Ergebnis der NBA vom Montag - Halbfinale (Western-Conference-Finale/„best of seven“), viertes Spiel:
Portland Trail Blazers - Golden State Warriors 117:119 n.V. - Endstand der Serie: 0:4

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