14.05.2019 06:31 |

Konkurrenz grübelt

Mercedes-Show: Lauter Jammer und leise Hoffnung

Bereits der fünfte Doppelsieg im fünften Saisonrennen - Mercedes treibt in der Formel 1 die Konkurrenz in die absolute Verzweiflung. Teamchef Toto Wolff kündigte indes auch noch eine weitere Leistungssteigerung der „Silberpfeile“ an.

Auch wenn der Vorsprung der „Silberpfeile“ in der Konstrukteurs-WM auf Ferrari schon 96 Zähler beträgt, Barcelona-Sieger Lewis Hamilton in der Fahrer-Meisterschaft 46 Zähler vor Max Verstappen (Red Bull) liegt, ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. „Wir haben das Potenzial im Auto, uns stetig zu steigern“, droht Teamchef Toto Wolff.

Marko knurrt
Worte, die man bei den Gegnern nur ungern hört. „Ja, leider ist diese Überlegenheit da. Was ich nicht verstehe, ist, dass, als wir dominierten, bei Weitem nicht so wie jetzt Mercedes, man zwei- bis dreimal Änderungen im Reglement vorgenommen hat. Heute scheint das aber niemand zu wollen“, knurrt Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko, der aber auch Positives aus Spanien mitnahm. „Wir haben es geschafft, uns vor Ferrari zu platzieren, das war der erste Schritt, nur leider sieht es derzeit so aus, dass, wenn wir einen Schritt nach vorne machen, dann macht Mercedes zwei.“

„Ziemlich schiefgelaufen“
Ans Aufgeben denkt im „Bullen“-Land aber keiner. „Wir müssen in die Lage kommen, Mercedes aus der Reserve zu locken“, meint Marko. Und Teamchef Mattia Binotto: „Wir waren überzeugt, mit unseren Updates näher an Mercedes heranzukommen, das ist ziemlich schiefgelaufen. Trotz Schlappe verlassen wir dieses Wochenende mit erhobenem Haupt und dem unbedingten Willen, die Sachen besser zu machen!“

Das Problem bei den Mercedes-Jägern Ferrari und Red Bull: Die Autos verlieren speziell in den langsamen Kurven viel Zeit - und in zwei Wochen steigt der Klassiker in Monte Carlo, ein Strecke, gespickt mit langsamen Kurven.

Richard Köck (aus Barcelona), Kronen Zeitung

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