Eishockey-WM

Schweden, Kanada und USA bei WM mit ersten Siegen

Eishockey
12.05.2019 22:45
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Titelverteidiger Schweden und Rekordweltmeister Kanada haben bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei gegen die beiden Aufsteiger ihre ersten Siege gefeiert. Der Doppel-Weltmeister fertigte am Sonntag in der Österreich-Gruppe B in Bratislava Italien mit 8:0 ab, Kanada gewann in der Gruppe A in Kosice gegen Großbritannien ebenfalls mit 8:0. Vizeweltmeister Schweiz besiegte Lettland 3:1.

Die beiden Favoriten hatten mit Italien und Großbritannien leichtes Spiel. Bei den Kanadiern war Anthony Mantha, Teamkollege von Thomas Vanek bei den Detroit Red Wings, mit zwei Toren und drei Assists Mann des Spiels. Bei Schweden ragte Anton Lander war mit drei Treffern (3., 49./SH, 56.) heraus.

Schweiz besiegt Lettland
In einem vielleicht vorentscheidenden Spiel um den Einzug ins Viertelfinale setze sich die Schweiz, am Dienstag nächster Gegner der Österreicher, in einer spannenden Partie gegen Lettland durch. Gregory Hofmann brachte die Eidgenossen in Führung (34.), nur 31 Sekunden später glich Miks Indrasis aus (35./PP). Danach konnten die Eidgenossen zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis nicht nutzen, der 20-jährige Nico Hischier erlöste die „Nati“ aber in der 57. Minute.

Die USA besiegten Frankreich mit 7:1. Die die US-Boys legten den Grundstein mit drei frühen Toren innerhalb von 1:59 Minuten durch Alex DeBrincat (5./PP, 7.) und Frank Vatrano (6.).

Deutschland mit zweitem Erfolg, aber Ärger über Schiedsrichter Nikolic
Deutschland ist erstmals seit fünf Jahren wieder mit zwei Siegen aus zwei Spielen in eine WM gestartet. Einen Tag nach dem mühsamen 3:1 gegen Aufsteiger Großbritannien besiegte die DEB-Auswahl Dänemark mit 2:1. In der 7. Minute zogen sich der Tiroler Schiedsrichter Manuel Nikolic und sein russischer Kollege Jewgeni Romasko den Ärger der Deutschen zu. Nach einem Treffer von Lean Bergmann entschieden sie nach Videostudium zur Verwunderung des DEB-Teams auf kein Tor und begründeten dies mit einer vermeintlichen Torhüterbehinderung. „Skandalös“, twitterte DEB-Vizepräsident Marc Hindelang.

Trotzdem liegt Deutschland vor den kommenden Partien gegen Frankreich und Slowakei im Kampf um den Aufstieg ins Viertelfinale gut im Rennen. Am Dienstag und Mittwoch könnte schon Philipp Grubauer im Tor stehen, der Schlussmann von Colorado Avalanche kam am Sonntag in der Slowakei an.

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